Der Salbeistrauch ist ursprünglich im Mittelmeergebiet heimisch, gedeiht aber auch mit etwas Glück an sonnigen Standorten hierzulande.Im Winter kann der Strauch mit etwas Reisig vor Frost geschützt werden. Im Frühjahr sollte der Strauch zurückgeschnitten werden.
Der Halbstrauch hat kräftige, verzweigte Wurzeln und kantige leicht verholzende Stengel mit lanzettlichen grün-silbergrauen, feingekerbten, runzligen Blättern. Die violetten Salbei-Blüten sind bei Bienen sehr beliebt. Alle vier Wochen sollte der Strauch gedüngt werden.
Salbei liebt seiner Heimat entsprechend trockenen, lockeren kalkhaltigen Boden und viel Sonne an einem windgeschützten Platz. Dennoch muss Salbei regelmäßig gegossen werden, damit er die Blätter nicht hängen läßt.
Die Salbei-Blätter werden von Mai bis Oktober geerntet.
Neben den frischen Zweigen aus dem eigenen Kräuterbeet erhält man ganzjährig ebenfalls trockene Salbeiblätter im Handel. Diese sind zum Erstaunen vieler Hobbyköche sogar aromatischer als frische. Sie riechen angenehm würzig, schmecken bitter und wirken im Mund leicht zusammenziehend.
Salbei enthält Kampfer, Thujon, Sesquiterpene, Cineol und Borneol. Er besitzt stark antioxidative und antibakterielle Eigenschaften. Daher wird Salbeiöl nicht zuletzt bei der Herstellung von Zahnpasten, Mundwassern, Seifen und Medikamenten verwendet.
(Quelle: Ira Schneider, www.aid.de , eigene Recherche)