Leckere Gerichte mit Austernpilzen, Pfifferlingen oder Champignons dürfen in den Herbstmonaten auf keiner Speisekarte fehlen. Da frische Pilze einfach besser schmecken, sammeln viele Hobbyköche die gewünschten Exemplare im Wald. Doch nicht jeder kennt sich aus: Welche sind essbar und welche giftig? Für alle Feinschmecker, die ohne Suchen genießen möchten, empfiehlt die DIY Academy eine Pilzzucht im eigenen Garten.
Pilze lassen sich ohne großen Aufwand auf Strohballen, verschiedenen Laubholzstämmen und im Gartenboden züchten. Selbst in hellen Kellerräumen sowie auf Balkon und Terrasse gelingt die erfolgreiche Anzucht.
Beliebte Speisepilze wie zum Beispiel Braunkappen und Austernpilze finden ideale Wachstumsbedingungen im Stroh. „Das verwendete Material muss jedoch frisch sein und darf nicht mit Spritzmitteln behandelt oder bereits von Pilzen befallen sein“, rät Gartenexperte Michael Dreisvogt.
Wer kein Bio-Stroh bekommen kann, kauft am Besten bereits fertig mit Pilzbrut beimpfte Produkte.
Für die Anzucht von (Stein-) Champignons haben sich Fertigkulturen bewährt. Es gibt sie in Kisten mit Fertigsubstrat, das bereits mit der entsprechenden Pilzbrut durchwachsen ist.
Grundsätzlich ist eine Pilzkultur ganzjährig möglich: Entweder bis Mitte September, dann kann von Mai bis Juni geerntet werden, oder von Mai bis Juni, hier erreichen die Pilze ihre Erntereife von August bis Oktober.
Pilze wachsen in Schüben, je nach Witterung können jedoch schon einmal Pausen von mehreren Wochen entstehen.