Insgesamt werden in Deutschland auf 5.430 Hektar Süßkirschen erzeugt. Ab Juli ist es dann soweit: die reifen Früchte können geerntet werden.
Mehr zur Kirschernte erfahren Sie auf unserer Seite "Kirschen pflücken".
Die rot-schwärzlichen Früchtchen der wilden Vogel-Kirsche sind kugelig und etwas mehr als erbsengroß. Sie wachsen an langen Stielen und schmecken bittersüß. Das macht sie bei Vögeln beliebt, die im Gegenzug dafür die Verbreitung des wilden Gehölzes übernehmen. Der Kirschkernbeißer – ebenfalls ein Vogel – tut diesen Gefallen nicht, bevorzugt er doch vor allem das harte Innere der Frucht.
Bei den Süßkirschen gibt es Hunderte von Sorten, die zu unterschiedlichen Zeiten im Sommer blühen. Zwischen den frühen und den späten Sorten liegen etwa acht Wochen!
Man unterscheidet zwischen den weichfleischigen, saftigen Herzkirschen (Prunus avium subsp. juliana) und den knackigen Knorpelkirschen (Prunus avium subsp. duracina). Herzkirschen haben eine besonders dunkle Farbe, während Knorpelkirschen eher rötlich-gelb ausreifen.
Als wichtigste Zutat der Schwarzwälder Kirschtorte oder der Roten Grütze sind beide geeignet! Oder aber man nascht sie direkt vom Baum. Die Früchte sind jedoch nicht nur lecker, sondern darüber hinaus auch gesund: Kirschen enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Eisen und sind dabei fast kalorienfrei. 100 Gramm Kirschen haben nicht einmal 60 Kilokalorien.