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 - Thuja Lebensbaum "Brabant" (gesehen bei amazon.de - Foto: Baumschule Bultjer )
Lebensbäume - Thuja-Arten - gehören in den heimischen Gärten zu den häufigsten Heckenpflanzen. Die immergrünen Gehölze gelten als unkompliziert, pflegeleicht und preiswert. In jüngerer Zeit setzen sich aber auch verschiedene Zuchformen der Thujen als Einzelpflanzen für Garten oder als Kübelpflanze für den Balkon immer stärker durch. Eigentlich ist der Thuja oder Lebensbaum ein Nadelgehölz, was man aber nicht auf den ersten Blick errät. Denn nicht alle Nadelgehölze besitzen nadelförmige Blätter, einige - wie der Thuja oder die Scheinzypresse - haben statt dessen dicht anliegende, schuppenförmige Blätter.
Die Thujen gehören zur Gattung der Zypressengewächse und der Ordnung der Korniferen.  - Thujahecke aus Lebensbaum "Brabant"
Thuja sind zum Einsatz als Heckenpflanze wunderbar geeignet, da sie immergrün und winterhart sind. Wer im Sommer seine Thuja-Hecke stutzt, regt die Triebe zur Verzweigung an und lässt eine kompakte und lückenlose Hecke entstehen.
Besonders gut als Heckenpflanze eignen sich die Sorten Thuja occidentalis „Brabant“ oder „Smaragd“. Diese sorgen mit ihren dichten Zweigen für den gewünschten Sichtschutz bei der Grundstückseinfriedung.
Die schnellwachsende Thuja occidentalis „Brabant“ hat dichtem Wuchs mit grün-gelber Belaubung. Ihr bevorzugter Standort ist sonnig oder im Halbschatten.
Die Thuja occidentalis „Smaragd“ habt hingegen - wie es der Name schon vermuten läßt - smaragdgrüne, leicht glänzende Blätter. Ein Vorteil ist es, das diese Sorte nur langsam wächst und daher seltener geschnitten werden muss.
Auch für die heimische Fauna sorgt der Lebensbaum. Im Sommer bietet die Thujahecke den heimischen Vögeln einen beliebten Nistplatz, im Winter dienen die Samen und Früchte der Thuja den Vögeln als Nahrungsquelle.
Der Lebensbaum läßt sich nicht nur als Heckenpflanze einsetzen.
Der Zwerg-Lebensbaum (Thuja occidentalis) 'Danica' wächst zu einer dicht geschlossenen Kugel heran und wird höchstens 60 Zentimeter hoch. Er ist sehr winterhart und damit ein pflegeleichter Balkon-Begleiter für die kalte Jahreszeit.
Mit seinem sehr langsamen, dicht geschlossenen, flachkugeligem Wuchs und den weichen, hellgrünen Nadeln wächst der Zwerg-Thuja gut in Kübeln und Trögen und vermittelt mit seiner Nadelfülle einen fast kuscheligen Eindruck.
Der Lebensbaum ‘Recurva Nana‘ (Thuja occidentalis ‘Recurva Nana‘ ) bildet in der Jugend kleine Kugeln und entwickelt erst als ältere Pflanze eine Kegelform. Als immergrüne Pflanze ist der Thuja Lebensbaum nicht nur im eigenen Garten sehr beliebt.
Auch in der Grabbepflanzung und Friedhofsgärtnerei spielt der Lebensbaum eine große Rolle, da er als Wahrzeichen der Treue gilt.
Die Zweige des Lebensbaums werden auch gerne in der Adventsfloristik beim Binden von Türkränzen eingesetzt. In den vergangenen Jahren treten bei Thujas vermehrt Schäden auf, die sich durch Braunverfärbungen oder sogar dem Absterben ganzer Pflanzen und Hecken äußern, haben Experten des Pflanzenschutzdienstes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen beobachtet.
Neben den Thujas zeigt auch die Bastard-Zypresse - Cupressocyparis leylandii - oft derartige Schadsymptome. Die Gründe für die Schäden können unterschiedlich sein. Der Abendländische Lebensbaum - Thuja occidentalis - ist in den Sumpf- und Moorwäldern Nordamerikas zu Hause. Dort herrscht ein kühl gemäßigtes Klima mit hohen Jahresniederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit.
Im Vergleich dazu ist es in Deutschland trockener. Das fein verzweigte Wurzelwerk des Lebensbaumes verläuft sehr flach und reagiert äußerst empfindlich auf Wassermangel. Obwohl Lebensbäume, wie die meisten anderen Nadelgehölze, eine höhere Luftfeuchtigkeit bevorzugen, kommen sie auch mit trockenerer Luft zurecht, wenn der Boden feucht genug ist.
Auch Krankheiten und Schädlinge können den Lebensbäumen zu schaffen machen. Zumeist ist es aber die Feuchtigkeit, die den Pflanzen fehlt. Es ist daher wichtig, die Lebensbäume durch eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung zu stärken. So leiden während Trockenphasen sowohl junge, frisch gepflanzte als auch ältere Lebensbäume sehr stark unter Wassermangel. Es kommt zur Verbräunung der Nadeln und zum Vertrocknen von Trieben und ganzen Pflanzen.
Auch im Winter besteht während längerer Frostperioden die Gefahr, dass die Gehölze austrocknen. Denn die immergrünen Pflanzen verdunsten auch im Winter Wasser über ihre Nadeln. Wenn dann aus dem gefrorenen Boden kein Wasser nachgeliefert wird, kommt es zu Trockenschäden. Daher müssen immergrüne Gehölze im Winter während frostfreier Perioden mit Wasser versorgt werden, damit sie nicht vertrocknen.
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