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Zu Beginn des Frühjahrs wirken die Gärten noch sehr trist. Zu den ersten Pflanzen, die schon im März und April für Farbe im Garten sorgen, gehören die Stauden. Gerade in der Kombination mit Gehölzen können sie ihre Stärken besonders gut ausspielen, denn sie bringen nicht nur deckendes Grün, sondern auch vielfältige farbige Blüten in den Garten. Die Staudengärtner haben auch für diese Saison wieder bewährte Klassiker und attraktive neue Sorten im Programm. Erleben Sie mit Stauden unter Gehölzen ihr persönliches Farbenwunder im Frühjahr!
 - Elfenblume: Frühe Blüher: Die zarten Blüten der Elfenblumen zwischen den noch kahlen Rosenstöcken. Als Waldpflanzen lieben diese Bodendecker lichten Schatten und humosen Boden.
Die Elfenblumen (Epimedien) gehören zu den stillen Stars unter den Stauden: Ihren Namen verdanken sie ihren zerbrechlich wirkenden „elfengleichen“ Rispen, die ein wenig den Blüten der Orchideen ähneln. Es gibt sie in vielen Farben: Rosa, Lila, Weiß, Gelb oder auch mehrfarbig. Sie werden vor allem als Bodendecker wegen ihres schönen Laubes geschätzt. Denn ihre Blüten sind je nach Sorte ziemlich klein: Sie haben nur einen Durchmesser von 0,5 cm bis 2 cm. Deshalb muss man bei den Elfenblumen schon genauer hinsehen. Doch die Mühe lohnt sich. Gerade auf einer etwas größeren Fläche wirken die Elfenblumen in ihrer Zartheit besonders schön.
Es gibt in dieser Saison einige interessante Züchtungen, beispielsweise die Sorte Epimedium pinnatum `Black Sea´ mit ihren gelb-orange gestreiften Blüten. Im Winter ist ihr Laub rotblau gefärbt. Schon ab April zeigt sie ihre Blütenpracht. Die nur im Sommer grüne Sorte `Lilafee´ hat purpurviolette Blütenfarben; die zierliche Sorte `Nanum´ besitzt weiße Blüten und im Austrieb haben ihre Blätter einen roten Rand. Auch die Sorte Epimedium x warleyense `Orangekönigin´ ist eine neue viel versprechende, gut wachsende, wintergrüne Sorte mit leuchtenden orangefarbenen Blüten. Diese robuste Sorte ist ideal für Einsteiger.
Elfenblumen finden Sie in Ihrem Gartencenter oder auch bei Staudengärtnereien in Ihrer Nähe. Alle hier erhältlichen Sorten sind genügsame Bodendecker, die auch Trockenperioden durchstehen. Sie eignen sich gut für einen Platz im Schatten und Halbschatten oder unter Laubgehölzen und benötigen einen möglichst reifen, humosen Boden. In Kübeln kann man sie attraktiv beispielsweise unter einem Hochstämmchen platzieren. Der Kübel sollte dann aber nicht in der prallen Sonne stehen.
Neue Sorten eines Klassikers: Das Stämmchen einer Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) wächst drei bis vier Meter hoch und hat hübsche weiße Blüten. Unter einer solchen Felsenbirne macht ein Teppich von Buschwindröschen (Anemone nemorosa) einen optisch sehr gelungenen Eindruck. Schon im Frühjahr wird der Garten durch einen schönen weißen Bodendecker aufgewertet und wenn der Birnbaum ausgetrieben hat, entsteht an diesem Punkt des Gartens Ton in Ton ein weißes Blütenmeer – am Boden und am jungen Birnbaum. Auch zwei neue, noch nicht so verbreitete Sorten des Buschwindröschen lassen sich beim Spezialisten ergattern: Die blauviolett blühende Sorte `Robinsoniana´ und die gefüllt blühende Sorte `Albaplena´. Ihre Blüten halten sich deutlich länger als bei herkömmlichen Buschwindröschen.  - Anemone: Die weißblühenden Buschwindröschen (Anemone nemorosa) faszinieren ab April durch ihre ansprechenden Blütenteppiche.
 - Die buschig wachsende Anemone multifida `Rubra´ kann bis zu 40 cm hoch werden und blüht von Mai bis Juni.
Schattige Plätze im Garten können sehr gut im Stauden unterpflanzt werden. Eine wahre Schönheit ist zum Beispiel der Salomonsiegel (Polygonatum). Er eignet sich besonders gut für einen waldigen, halbschattigen Gartenbereich. In den Blattachseln des Salomonsiegels hängen weiße, glöckchenförmige Blüten. Deswegen lautet ihr volkstümlicher Name „Maiglöckchen unterm Dach“. Der Boden sollte feucht und humos sein. Der Hohe Salomonsiegel (Polygonatum × hybridum `Weihenstephan´) ist ein besonderes Prachtexemplar: Diese Sorte wird bis zu 90 cm hoch. Mit seinen grünweißen Blüten und den überhängenden Trieben hat er sich auch in Ihrem Garten einen Platz im Gehölzschatten verdient.  - Die schattenverträgliche Waldstaude Hoher Salomonsiegel (Polygonatum Hybrid `Weihenstephan´) kann bis zu 1,2 Meter hoch werden. Sie blüht von Mai bis Juni mit röhrenförmigen, grünlichweißen Blüten.
 - In den Blattachseln des Salomonsiegels hängen attraktive weiße, glöckchenförmige Blüten. Deswegen lautet ihr volkstümlicher Name „Maiglöckchen unterm Dach“.
Hosta, die Staude des Jahres 2009, lässt sich sehr gut mit einigen Frühlingsblühern wie der Lenzrose (Helleborus orientalis), dem Blaustern (Scilla), dem Buschwindröschen oder dem Kaukasusvergißmeinnicht (Brunnera) kombinieren, die sich nach der Blüte wieder zurückziehen. Denn die Funkien (Hosta) treiben erst Mitte bis Ende April aus. Der Gartenplatz wird somit zeitgleich in verschiedenen Wuchshöhen von Gehölzen und Stauden genutzt, bei den Stauden jedoch zeitlich aufeinander folgend. Sie möchten einem lieben Menschen einen schönen Blumengruß schicken? Oder Sie planen eine große Feier oder Hochzeit und Ihnen fehlt noch die geeignete Blumendekoration? Im Internet gibt es zahlreiche Blumenversender, die Sträuße, Balkonpflanzen und Blumendekoration direkt nach Hause liefern. Doch welcher liefert die besten Blumen? Auf was muss der Kunde achten? Wir haben für Sie die wichtigsten Blumenversender auf Herz und Nieren geprüft: Blumenversand-Test
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