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 - © Bund deutscher Staudengärtner im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG)
Neben den fleißigen Gärtnern gibt es natürlich auch die gemütlichen Gartenbesitzer. Sie nutzen Ihren Garten also hauptsächlich zum Entspannen und verzichten gerne auf die große Gartenarbeit mit all der Pflege? Dann empfehlen wir Ihnen folgende Pflanzen:
Wüchsige Storchschnäbel (Geranium) in Tönen wie rosa, blau und weiß machen eine gute Figur in Verbindung mit robustem Frauenmantel (Alchemilla), dessen Blüten sich gut für Sträuße eignen, und mit öfter blühendem blauen Salbei (Salvia nemorosa). Weitere Pflanzen, die durch ihre Anspruchslosigkeit und Pflegeleichtigkeit glänzen, sind außerdem die rotblühende Fetthenne (Sedum telephium), Wollziest (Stachys byzantina) mit den auffallenden silberfarbigen Blättern oder der Dauerblüter Katzenminze (Nepeta). Man kann sich noch mehr Arbeit sparen, wenn man eine Schicht aus grobem Rindenmulch aufträgt. Denn so verringert man die Arbeit beim Jäten. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass dieser Mulch nicht in zu enger Nähe bei den Stauden angebracht wird, damit diese nicht ersticken. Noch ein kleiner Tipp mit wenig Arbeit verbunden: Wenn Sie die Pflanzen nach dem ersten Blütenflor zurückschneiden, blühen Pflanzen wir Rittersporn (Delphinium), Salbei (Salvia nemorosa), Katzenminze (Nepeta) ein zweites Jahr.
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Diese Pflanzen sind sehr pflegeleicht und stellen keine besonderen Ansprüche. Sie werden von Schnecken gemieden, wachsen recht schnell und sind winterfest. Manche Sorten sind wintergrün, andere hingegen blühen fast ununterbrochen. Storchschnäbel werden geschmückt mit 2,5-4cm großen, hellrot-violetten Blüten. Diese zeigen sich zwischen Juni und September. Er ist ein Blickfang in Gärten, Wildwiesen und als Bepflanzung von Teichen wegen der leuchtenden Blüten.
Mittlerweile findet man diese Pflanzen in zahllosen Gärten und Parks an halbschattigen bis schattigen Standorten in einer Vielzahl, da sie sich je nach Platz und Bedingungen vermehren.
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Fast weltweit ist diese Pflanze zu finden. Meistens ist er auf Wiesen, lichten Wäldern und Gebüschen auffindbar. Oft liegt er dann in ganzen Flächen vor, da er sich im Wohlzustand bzw. Gefühl sehr schnell ausweitet. Man erkennt ihn an den zackigen Blättern und an kleinen, gelben Blüten, welche sich ab Ende Mai zeigen. Zu dieser Zeit sammelt man das ganze Kraut. Schon dem Namen nach kann man den Frauenmantel mit der Frau in Verbindung setzen. Mit Recht, denn er wird hauptsächlich in der Frauenheilkunde angewandt. Er wirkt in Wechseljahren mit dem Ausgleich von Mangelzuständen, wie auch bei nahezu allen Frauenbeschwerden, wie bei der Periode entkrampfend. Bei Schmerzen kann er also als Tee zugenommen werden. Eine Besonderheit des Frauenmantels ist, dass die Pflanze herannahendem Regen schwitzt; daher ist sie auch eine Wetterpflanze. Allerdings sollte dieses Phänomen nicht am morgen beobachtet werden, denn zu dieser Zeit ist es bloß der morgendliche Tau.
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Diese Pflanze ist recht anspruchslos. Sie erträgt sowohl heiße Zeiten als auch kalte Witterung. Allerdings sollte sie stets einen vollsonnigen Standort einnehmen, wobei lange Trockenheit gut vertragen wird. Auf Grund dieser Eigenschaften ist die Fetthenne ideal zur Dachbepflanzen oder zur Bepflanzung von Trockenmauern, denn diese Steingartenpflanzen stellen keine Ansprüche im Hinblick auf Düngung oder regelmäßiges Gießen. Beim Pflanzen sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sie nicht zu nah beieinander gepflanzt wird, da sie sich rasch verbreitet bzw. vermehrt. So können sie auch gut als Bodendecker verwendet werden. Die auffallend, schönen roten Blüten zeigen sich mitten im Hochsommer.  - Quelle: Bund deutscher Staudengärtner im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG)
Wegen seiner an Eselsohren erinnernden, samtigen, dicht weiß behaarten Blätter ist der Wollziest eine sehr beliebte Blattschmuckstaude. Diese Pflanzen breitet sich kriechend aus und sind somit beliebte Bodendecker. Sie bevorzugt einen durchlässigen, höchstens mäßig nährstoffreichen Boden und einen vollsonnigen Standort. Da Wollziest sehr empfindlich gegen Staunässe ist, sollte man sie nicht oft gießen. Immer erst zu dem Zeitpunkt, wenn die oberste Erdschicht längere Zeit abgetrocknet ist. Man erkennt also, dass diese Pflanze sehr pflegeleicht ist, denn auch im Winter benötigt sie keinen Schutz, da sie völlig winterhart ist. Seine weißen Blüten zeigen sich zwischen Juli und September. In Gärten wird der Silberblättrige Wollziest oft mit Silbersalbei verwechselt, welcher eine kurzlebende Staude ist.
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Katzenminzen verleihen mit ihrem individuellen Aussehen ihrer Umgebung stets einen speziellen Glanz. Bei jeder einzelnen Pflanze sind Blätter sowie Blüten verschieden. Erkennen kann man diese Pflanze jedoch an ihrem kantigen und stark behaarten Stängel. Die Größe der Blätter kann zwischen 5-10cm variieren und auch die Blattform kann eiförmig, rund oder herzförmig sein. So auch die Stängel, welche sich in graugrün, dunkelgrün, hellgrün oder selten auch in rötlicher Farbe zeigen. Auch die Blüten sind stets anders in ihrem Erscheinungsbild. Die Anzahl bleibt aber dabei gleich, sechs Blüten, welche miteinander verwachsen sind und so einen röhrigen Kelch bilden. Die Ausprägung der Farben hängt davon ab, ob sie in Richtung des Blau oder Lila geprägt sind. Manchmal überraschen sie auch in weißer, gelblicher oder rosafarbener Gestalt. Die Pracht zeigt sich dann von Mai bis September. Verwendung findet die Katzenminze nicht nur im Garten, sondern auch als Tee, welcher menstruationsfördernd, krampflösend, fiebersenkend usw. wirkt. Ein warmer und sonniger Standort in durchlässigem und feuchten Boden ist perfekt. Wegen des Namens setzt man die Katzenminze mit Katzen in Verbindung. Diese Verbindung besteht insofern, dass Katzen der starke Geruch dieser Minze anzieht. Katzen lieben diese Pflanze, bei der Erkennung rennen sie sofort auf sie los und fressen sie vollständig auf. Bei Katzen lösen sie dann rauschartige Zustände aus, daher verwöhnen manche Katzenhalter ihre Lieblinge mit dieser Katzenminze.
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Durch seine aparten Blüten ist Rittersporn ein echter Blickfang. Seine zahlreichen, einfachen oder gefüllten Spornblüten, welche an aufrechten, oft verzweigten Stängeln sitzen, zeigen ihre Pracht mit violetten, selten auch weißen Blüten von Juni bis August. Um gutes Wachstum zu ermöglichen, sollten diese Pflanzen in einen nährstoffreichen, tiefgründigen Boden und an einen vollsonnigen, geschützten Platz gepflanzt werden. Außerdem benötigt Rittersporn ausreichend Wasser und sollte unbedingt Standorte mit viel Wind meiden. Vorteilhaft ist es außerdem, sie ab und zu zu düngen, da sie eine z.B. Delikatesse für Schnecken und für eine Vielzahl von Insekten ist, die mit dem Dünger unbedingt angehalten werden sollten. Die Pflanze ist sehr empfindlich auf Grund all der Schädlinge. Bei guter Düngung und Beachtung der Pflegehinweise jedoch beschenken Sie diese Hahnenfußgewächse mit auffallend schöner Blütenpracht. Rittersporn ist allerdings nicht bloß eine Gartenpflanze, sondern macht auch in der Vase als Schnittblume eine gute Figur. Allerdings ist die Pflege recht anspruchsvoll, denn man sollte die hohen Stiele mit Wasser füllen und anschließend mit Watte verschließen, damit sie lange halten. Kombinieren lässt sich diese Pflanze sehr gut in Stauden. Beispielsweise wirkt er vortrefflich in Verbindung mit Frauenmantel. Ein Merkmal des Rittersporn ist ihre Giftigkeit für Tiere. Besonders giftig ist sie für Hunde und Katzen, Pferde, Rinder und Kühe, für Nager (wie Hasen, Meerschweinchen, Mäuse, sowie für Vögel. Erkennbar ist die Vergiftung bei Darmbeschwerden, Muskelschwächen, Benommenheit, u.v.m. Bei einer sehr schweren Vergiftung kann der Tod durch Atemlähmung eintreten. Auch Kinder und allgemein Menschen sollten die Pflanze nicht verzehren, da auch auf sie das Gift wirkt.
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Urlaubstimmung mit Stauden im Garten in der Übersicht:
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