An Stangenbohnen kann zurzeit Bohnenrost auftreten. Das ist ein Pilz, der sich an den Blättern des Gemüses zeigt, teilt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Der lateinische Name dieser Pflanzenkrankheit lautet Uromyces appendiculatus.
Dabei bilden sich auf der Oberseite gelbe bis gelbbraune Flecken mit leichter Wölbung, die wie Pocken aussehen. Auf den Unterseiten entstehen zunächst weißliche, später bräunliche Rostpusteln. Gelegentlich findet der Gärtner die Befallsflecken auch an den Stängeln und Hülsen.
Der Bohnenrost tritt vornehmlich an Stangenbohnen, seltener an Buschbohnen auf. Die zunächst weißen Pusteln auf der Unterseite der Blätter färben sich im Laufe des Sommers zunehmend bräunlich. Sie werden Sommersporen genannt. Im Herbst nehmen sie dann eine dunkelbraune bis braunschwarze Färbung an und werden als Wintersporen bezeichnet.
Ein stärkerer Befall kann die Pflanzen schwächen. Der Pilz überdauert sowohl an den zurückbleibenden Pflanzenresten im Boden als auch an Stangen, die zur Befestigung des Gemüses verwendet werden