Nach Arbeiten an der Rasenfläche wie zum Beispiel dem Vertikutieren, oder aber wenn die Kinder den Garten als Fussballplatz genutzt haben, kann bei Bedarf Rasen nachgesäät werden.
Bei der Wahl des Saatgutes sollten Sie darauf achten, dass Sie eine Mischung wählen die auf den Standort zugeschnitten ist. Empfehlenswert ist es auf die Regel-Saatgut-Mischungen (RSM) zurückzugrifen, welche bestimmte Eignungsmerkmale aufweisen, an denen man sich orientieren kann.
Das Saatgut wird anschließend gleichmäßig auf die gewünschte Fläche ausgebracht. Sie haben die Möglichkeit das Saatgut per Hand aufzutragen, was sich vor allem bei partieller Nachsaat empfiehlt, oder aber Sie greifen zu einer Saatmaschine. Mit Hilfe der Saatmaschine ist es möglich die Rasensamen gleichmäßig aufzubringen, wobei Sie überlappend arbeiten sollten, um ein möglichst gutes rgebnis zu erzielen. Die optimale Aussaatmenge liegt bei etwa 25g pro Quadratmeter und die Saattiefe sollte etwa 0,5 bis maximal 2cm betragen. Auf diese Weise fällt das Saatgut nicht den Vögeln zum Opfer und hat dennoch ausreichend Licht zur Verfügung. Um diese Saattiefe zu erreichen empfiehlt es sich nach der Saat mit einem Rechen die betroffene Fläche nachzuarbeiten. Für den anschließenden Bodenschluss kommt eine leichte Rasenwalze zum Einsatz.
Sorgen Sie nach der Saat stets für eine ausreichende Bodenfeuchte, da die Keimlinge sehr empfindlich sind und schnell austrocknen können.