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 - Stechmücke am Werk, Foto: Danny Steaven, cc
An lauen Sommerabenden im heimischen Garten zählen Mücken zu den Plagegeistern Nr.1. Gerade in der Nähe von stehenden Gewässern sammeln sich Stechmücken schon bei Anbruch der Dämmerung zu Tausenden in sogenannten Tanzschwärmen.
Hierbei handelt es sich um die männlichen Exemplare, die durch ihren geräuschvollen Flügelschlag die Weibchen zur Begattung anlocken. Unter den Stechmücken ist die aedes vexans, auch Rheinschnake genannt, in Deutschland am weitesten verbreitet.
Die Weibchen benötigen zur erfolgreichen Eiablage artfremdes Protein – dadurch werden sie zwangsweise zu den uns bekannten „Blutsaugern“. Angelockt werden Mücken übrigens nicht vom „süßen Blut“ sondern von Kohlendioxid und Körperdüften. Hier setzen auch die meisten Mittel gegen Mücken an. Die Repellentien sind allesamt Vergrämungsmittel: Sie beinhalten Wirkstoffe, die Mücken über den Geruchssinn wahrnehmen und dadurch abgeschreckt werden.
Mückenschutzmittel mit den Wirkstoffen DEET (Diethyltoluamid) oder Icaridin, wirken auf diese Weise und halten die Stechmücken für einige Stunden fern.
Pflanzliche Alternativen sind ätherische Öle von Gewürznelken, Thymian, Salbei, Eukalyptus und Zitronen. Da die Öle nur verdünnt auf die Haut aufgetragen werden, hält der Schutz allerdings nur relativ kurz – meist weniger als eine Stunde. Außerdem wirken die Duftstoffe von Mensch zu Mensch verschieden, da die körpereigene Duftzusammensetzung immer individuell ist. Einen wirklich wirksamen Schutz gegen Mücken im gesamten Wohnbereich bieten Schutzgittervorrichtungen an Fenstern und Türen. Mit Fliegengittern und entsprechenden Geweben für Fenster sowie Türen hält man die Mücken vom Eindringen ab ohne auf die gerade im Sommer so nötige Frsichluftzufuhr verzichten zu müssen. Hier informieren wie Sie ausführlich über das Thema Fliegengitter. Nutzvoller Nebeneffekt: Auch andere lästige Insekten wie Fliegen, Wespen und Käfer bleiben dauerhaft ausgesperrt. In Schlafzimmern sorgt ein Moskitonetz für den erholsamen Schlaf. Ventilatoren und Klimaanlagen sind ebenfalls hilfreich, denn die Mücken meiden kühle Temperaturen sowie kühle Luftströme. - Auf Balkon und Terrasse kann ein Ventilator für eine Mückenfreie Zone sorgen, denn Mücken mögen keine bewegte, kühle Luft
- Räucherstäbchen und Duftlampen helfen nur sehr wenig, da die enthaltenen ätherischen Öle zu gering dosiert sind
- Hautbedeckende, lose und helle Kleidung machen den Menschen für die Mücken uninteressanter
- Ob synthetische oder pflanzliche Mückenschutzmittel: sie sollten lückenlos auf alle freiliegenden Hautpartien aufgetragen werden
- Im Garten sollten Regentonnen, Planschbecken und andere Wasseransammlungen regelmäßig geleert bzw. abgedeckt werden. Damit werden potentielle Brutstätten der Stechmücken dezimiert.
- Der Gartenteich kann durch den Einsatz von Springbrunnen und Fischen die lästigen Mücken und ihre Brut loswerden
Übrigens: Entlang des Oberrheins werden seit gut zwanzig Jahren die Mücken großflächig mit einem Bakterium bekämpft. Per Hubschrauber wird das Mittel verteilt und sorgt für das Absterben der Mückenlarven. Leider bleiben immer noch genügend Exemplare übrig, die uns häufig den Sommer im Freien verleiden. Das Insektenschutzrollo von Westfalia bietet komfortablen Schutz durch seine Aufrollautomatik. Ab ca. 73 EUR machen Sie Ihr Fenster zur unüberwindbaren Mückenbarriere. Das Rollo ist in der Breite bis auf 65cm, in der Höhe individuell kürzbar. Jetzt online das Westfalia Insektenschutzrollo kaufen!
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