Über eine Million Schrebergärten gibt es in Deutschland, von über 4 Millionen Menschen engagiert "beackert".
Spießige Laubenpieper? Mitnichten! Junge, städtische Trendsetter entdecken ihre Liebe zur Kleingartenidylle am Rande der Stadt. Die Laube als Wochenenddomizil erlebt ein Revival!
Ursprünglich dienten die Gartenparzellen ärmeren Stadtbewohnern zum Anbau des eigenen Gemüses. Heute werden die Hälfte der neu verpachteten Kleingärten von Familien aller Bevölkerungsschichten "bewirtschaftet". Und auch das Alter der Pächter ist in den letzten Jahren deutlich gesunken - um durchschnittlich zehn Jahre. Schrebergärten sind die "kleinen Fluchten" für erholungsbedürftige Stadtfamilien, die ihre Gestaltungsfreiheit und ihr solidarisches "Wir-Gefühl" ausleben wollen.
Ganz in der Tradition der Laubenpieper nutzen die Neupächter ihre Gärten zum Anbau des eigenen Bio-Gemüses, um es im heimischen Kochtopf zur Haute Cuisine zu veredeln.