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Wer hat nicht gerne frisches Gemüse das ganze Jahr über auf dem Tisch? Kein Problem denken Sie sich, schließlich erhalte ich das alles beim Supermarkt um die Ecke. Doch wie wäre es, wenn Sie selbst das Gemüse anbauen, dass Sie haben wollen? Einmal angeschafft, lohnt sich ein Gewächshaus auf die Dauer, weil sie das unbehandelte, frische Gemüse stets kostenlos im eigenen Garten haben. Gewächshäuser – gelegentlich auch Glashaus oder Treibhaus genannt - gibt es in vielen verschiedenen Größen, sodass Sie sich vorher die Frage stellen sollten, was genau Sie in dem Gewächshaus anbauen möchten. Sollen es nur ein paar Tomaten und Gurken sein? Sind Sie eine kleine Familie und benötigen einen größeren Vorrat an frischem Gemüse? Oder soll das eigene Gewächshaus gar als ein neues Hobby dienen? Je nach Größe der Gewächshäuser lassen sich darin eine Vielzahl an unterschiedlichen Pflanzen, Blumen, Obst, Gemüse und Kräuter züchten und treiben.
Entweder kauft man ein fertiges Gewächshaus im Garten- oder Baufachmarkt, oder baut es selbst aus lichtdurchlässigen Doppelstegplatten, Planen oder Glas. Gewächshäuser eignen sich vor allem zum Gemüseanbau. Denn ein Gewächshaus ermöglicht den Anbau von Gemüse bereits sechs Wochen vor der gewohnten Aussaatzeit. Wer frühzeitig anbauen möchte, kann zwischen vielen verschiedenen Gemüsesorten wählen. Darunter fallen z.B. Auberginen, Artischocken, Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Möhren, Paprika, Peperoni, Porree, Radieschen, Spinat, Tomaten, Zucchini und Zwiebeln. Einheimische Salate fühlen sich in Gewächshäusern ebenso wohl, egal ob Kopfsalat oder Endivie. Wer wiederum auch Kräuter haben möchte, kann auf Dill, Petersilie oder auch Kresse zurückgreifen. Egal, ob Sie sich ein Gewächshaus kaufen oder selber bauen (natürlich bieten wir Ihnen auch die passende Bauanleitung für ein Gewächshaus); es sollte nach Möglichkeit höher als zwei Meter sein und ein spitzes Dach haben, um optimale Wuchsbedingungen für die Pflanzen zu garantieren. Ein spitzes Dach ist deshalb wichtig, weil sich Flachbauten und niedrige Gewächshäuser sehr schnell aufheizen, gleichzeitig die Wärme aber auch nicht speichern können. Wenn es um die Frage geht, wie ein Gewächshaus positioniert werden sollte, dann kann man darauf keine eindeutige Antwort geben. Am besten wäre ein Gewächshaus auf einer Drehscheibe, um alle Himmelsrichtungen ausnutzen zu können. Selbstverständlich raten wir Ihnen damit nicht, ihr Gewächshaus tatsächlich auf eine Drehscheibe zu bauen. Wir wollen Sie nur darauf aufmerksam machen, dass Sie viele Dinge beachten müssen, um die entsprechende Himmelsrichtung zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Sie sollten deshalb überlegen, welche Pflanzen Sie treiben möchten? Wie früh im Jahr wollen Sie anfangen? Und aus welchem Material besteht Ihr Gewächshaus, z.B. Glas oder Stegdoppelplatten?
Für ein Gewächshaus aus Glas ist eine nördliche oder südliche Platzierung besonders vorteilhaft. Denn während die Sonne im Osten steigt, wird das Gewächshaus schnell erwärmt, während es mittags, wenn die Sonne im Süden ist, der Länge nach gegen die Sonne steht und weniger Wärme aufnimmt. Sobald die Sonne im Westen beginnt zu sinken, werden die letzten Sonnenstrahlen vom Gewächshaus voll ausgenutzt.
Gewächshäuser aus Stegdoppelplatten bringen am meisten, wenn man sie östlich oder westlich positioniert. Vor allem wenn Sie früh mit der Zucht beginnen wollen, bietet sich diese Variante an. Denn früh im Jahr fällt das Licht von Südosten- und westen ein, wodurch das Gewächshaus mit der breiten Seite gegen Süden stehen würde und dadurch das meiste Licht auf nimmt. 
Es gibt verschiede Arten Fundamente für Gewächshäuser, doch bietet ein Stahlfundament die meisten Vorteile, vor allem, weil es wartungsfrei ist. Wir listen auf, welche Vor- und Nachteile welches Fundament bietet:
Holzfundament Wählen Sie ein Fundament aus Holz für ihr Gewächshaus, lässt sich das Holz schnell montieren. Die Größte Gefahr ensteht jedoch dadurch, dass die Haltbarkeit des Holzes zumeist wesentlich kürzer ist als die der Gewächshäuser.
Betonfundament Im Gegensatz zum Holz ist ein Fundament wesentlich solider und auch sehr lang haltende Lösung. Man muss dabei allerdings beachten, dass ein Betonfundament eine sehr teure und zudem mit viel Zeitwaufwand verbundene Löstung ist.
Stahlfundament Wie bereits erwähnt ist ein Stahlfundament für ein Gewächshaus die beste Lösung. Das Fundament aus Stahl lässt sich schnell montieren und ist genau auf das gewählte Gewächshaus angepaßt. Zugleich bietet der Stahl eine gute Bodenverankerung und hält genauso lange wie Gewächshäuser auch. Und eine preiswertere, gleichzeitig so hochwertige Lösung wird man kaum finden. Jeder, der sich ein Gewächshaus vorstellt, wird an Gewächshäuser aus Glas denken. Glas wird in den letzten Jahren allerdings immer mehr von Stegdoppelplatten aus Polycarbonat abgelöst bzw. ersetzt. Wir sagen Ihnen im Detail, welche Vorteile Glas und Stegdoppelplatten bieten, und welche Nachteile diese Materialien aufweisen.
Glas lässt viel Licht durch und ermöglicht es dem Betrachter, seine Pflanzen auch von außen zu sehen. Man muss aber auf eine gute Schattierung achten, damit es bei starker Sonne nicht zu heiß im Gewächshaus wird. Leider entstehen durch das Glas große Temperaturschwankungen innerhalb der Gewächshäuser, was zur Begrenzung des Wachstums der Pflanzen führen kann. Aber man kann das Problem der Temperaturschwankungen durch Fensteröffner, Schattierungsnetze oder sogar eine Heizung ausgleichen. Arbeitet man in dem Gewächshaus tatsächlich mit einer Heizung, muss man vor allem auf eine gute Isolierung achten, damit die Heizkosten nicht unnötig in die Höhe getrieben werden.
Natürlich ist Glas auch sehr zerbrechlich, weshalb es sehr anfällig für herunterfallende Zweige ist, oder auch durch einen Steinschlag beschädigt werden kann.
Die Montage von Glas ist zudem auch nicht ungefährlich, weil man sich leicht schneiden kann. Und auch beim Transport ist große Vorsicht geboten, um Brüche zu vermeiden. 
Wenn Sie ihre Pflanzen auch von außerhalb des Gewächshauses sehen wollen, sollten die Stegdoppelplatten 6 mm nicht unterschreiten. Es kann auch passieren, dass zu Beginn des Jahres Licht im Gewächshaus fehlt, was aber durch z.B. Lichtwerfer kompensiert werden kann.
Einen großen Vorteil bieten die Platten vor allem in der Isolierung, weil sie fast den gleichen Isoliereffekt wie Isolierglas haben. Zudem sind sie UV-beständig, was für eine gleichmäßige Temperatur und somit wiederum gute Wachstumsbedingungen im Gewächshaus sorgt. Im Vergleich zu Glas kann man in Gewächshäusern mit Stegdoppelplatten über das Jahr hinweg länger anbauen, was durch die gute Isolierung ermöglicht wird. Die Isolierung bringt aber auch das Problem einer höheren Luftfeuchtigkeit mit sich. Man sollte deshalb über den Einbau eines Ventilators – vorteilhaft wäre ein solarbetriebener Ventilator – nachdenken. Entscheidet man sich zusätzlich dazu, das Gewächshaus zu beheizen, entstehen wesentlich geringere Heizkosten als bei einem Glasgewächshaus, wodurch es sich auch lohnt, Pflanze im Gewächshaus überwintern zu lassen.
Stegdoppelplatten sind vor allem auch stabil, weil sie schlag- und stoßfest sind und demnach das Gewächshaus auch vor herunterfallenden Zweigen schützt.
Wenn man die Stegdoppelplatten montiert, kann man sich im Gegensatz zum Glas nicht schneiden und auch beim Transport sind die Platten wesentlich robuster. Um zu vermeiden, dass das Gewächshaus durch Wind abgekühlt wird, sollte man es an einem windsicheren Ort positionieren. Gleichzeitig sollte man auch darauf achten, dass man das Gewächshaus nicht direkt unter große Bäume stellt: Zum einen ist dort der Schattenwurf zu groß, sodass sich das Gewächshaus wie durch Wind auch abkühlt, und zum anderen können herunterfallende Zweige Gewächshäuser beschädigen.
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