Die beste Zeit, um ein Hochbeet anzulegen, ist der Herbst. In dieser Zeit entstehen genügend Gartenabfälle, die man als Füllstoff für die unteren Schichten verwenden kann. Das Hochbeet dient dadurch zunächst als Komposter und kann im Frühjahr mit Muttererde und Blumenerde aufgefüllt werden. Besonderer Vorteil: Die Verrottung setzt Wärme frei und die Bodentemperatur hebt sich um 5° bis 8°, wodurch das Pflanzenwachstum gefördert und zugleich kein weiterer Dünger benötigt wird. So wird auch automatisch die Anbau-Saison verlängert.
Befüllen kann man ein Hochbeet mit Baum- und Strauchschnitt, Grünabfall, Gartenerde, reifen Kompost sowie Blumenerde bzw. Muttererde. Ein mögliche Befüllung besteht aus fünf Schichten und, wobei sich diese beliebig variieren lassen. Wir raten Ihnen einfach ein wenig zu experimentieren.
Schicht 1: grober Baum- Strauschnitt
Schicht 2: Laub und Grünabfälle (beide Schichten verdichten und gut festtreten)
Schicht 3: Gartenerde
Schicht 4: reifer Kompost
Schicht 5: Blumenerde/ Muttererde
Man sollte darauf achten, dass in den ersten beiden Jahren die Hochbeete die meisten Nährstoffe enthalten, weshalb man in dieser Zeit nur Starkzehrer pflanzen sollte. Darunter fallen u.a. Tomaten, Sellerie, Kohl, Lauch oder auch Gurken. So vermeiden sie vor allem eine Nitratanreicherung.
Schwachverzehrer wie z.B. Salat und Spinat sollten erst ab dem dritten Jahr angebaut werden. Zudem sollte man auf raumgreifende Pflanzen verzichten und demnach keinen Kürbis, Rhabarber oder auch Zucchini anpflanzen.