Ein Tomatenhaus ist ein spezialisiertes Frühbeet zur Anzucht von Tomaten, weil es die Tomatenpflanze vor Kälte und Regen schützt und dadurch verhindert, dass die Früchte von Krautfäule oder Braunfäule befallen werden.
Das Tomatenhaus ist deshalb so sinnvoll, weil die Tomate ursprünglich aus dem Süden Amerikas stammt und demnach eigentlich ein warmes und trockenes Klima benötig um reifen zu können. Ziemlich genau das Gegenteil von dem, was in Deutschland für ein Klima herrscht.
Vor allem kann man in einem Tomatenhaus mehrere Stauden unterbringen. Diese kann man bereits, sofern es die Temperatur auch erlaubt, bereits im April anbauen, um sie schon im Mai ernten zu können. Als Tomatenhaus dienen zumeist entweder ein sogenannter Folientunnel oder auch Gewächshäuser. Wem beides entweder zu klein oder zu groß ist, der kann sich ein Tomatenhaus auch selbst bauen. Wer dies vorhat und Folie verwenden will, sollte darauf achten, dass die Folie UV-beständig und lichtdurchlässig ist. Solche Folien kann man auch für einzelne Stauden kaufen und werden zumeist als Tomatenhaube bezeichnet.
Man sollte nur darauf achten, dass man die Tomate nicht mit anderen Pflanzen vermischt. Denn zumeist benötigt die Tomate wesentlich weniger Wasser als andere Gemüsepflanzen.