Wer einen Wohn-Wintergarten wünscht, muss hochwertiges Zwei- oder Drei-Scheiben-Wärmeschutzglas mit Gasfüllung einsetzen, das an der Innenseite hauchdünn mit Edelmetall beschichtet ist. Bei Glasdächern ist aus Sicherheitsgründen Verbundsicherheits- glas vorgeschrieben.
Zum Thema Glaswahl für den Wohnwintergarten sollten Sie auch die Bauverordnungen für Wintergärten beachten.
Viel Aufmerksamkeit verdient auch das Material der Profilrahmen, die schließlich die nicht gerade leichten Gläser halten und noch dazu isolierend wirken müssen. Stahl fällt da von vornherein aus.

- Dieser Wintergarten aus Holz bietet rund 50 Quadratmeter Wohnraum. (Foto: Schennjesse)
Wärmetechnisch hervorragend geeignet ist Holz. Um die Tragfähigkeit zu garantieren und der Gefahr des Verziehens entgegenzuwirken, werden in der Regel Leimbinder verwendet, zu längeren Balken verleimte Bretterlagen.
Der Schwachpunkt von Holzrahmen ist immer noch die Witterungsbeständigkeit: circa alle vier Jahre benötigt das Holzprofil außen am Wintergarten einen neuen Schutzanstrich. Daher wird es mittlerweile gerne mit einer Aluminiumschale kombiniert.

- Aliminium-Wintergarten (Foto: Pudenz)
Aluminium ist etwas teurer und wird unter großem Energieeinsatz gewonnen, was seine Ökobilanz beeinträchtigt. Es ist ein guter Wärmeleiter, der Rahmen mit seinen zahlreichen Kammern kann gegen Wärmeverluste ausgeschäumt werden. Wegen seines geringen Gewichts empfiehlt es sich für Wintergarten-Bausätze.
Wintergärten aus Aluminium sind materialbeständig und pflegeleicht. Die Oberflächen sind in allen RAL-Farben erhältlich.
Kunststoff-Profile benötigen einen Kern aus Stahl oder Aluminium, sind preiswerter, isolieren jedoch nicht so gut wie Holz.
Gegen Einbrecher schützt man sein Glashaus am besten mittels abschließbarer Griffoliven.