Für spontane Picknickausflüge, Musikfestivals und Grillabende am Strand werden Einweggrills immer beliebter. Die Vorteile sind klar: Der Wegwerfgrill ist leicht und handlich (die meisten sind kaum größer als ein Din-A4 Blatt). Und die Kohlen mitsamt Grillanzünder werden bereits mitgeliefert. Daher sind die Einweggrills unschlagbar, wenn nur wenig Gepäck mitgenommen werden kann.
Die Handhabung ist ebenfalls einfach: Verpackung öffnen, hinstellen und anzünden. Dann muss man natürlich noch ein wenig warten, bis die Kohlen durchgeglüht sind.
Früher wurde oft kritisiert, dass die Brenndauer nicht wirklich ausreichte. Inzwischen hat sich die Verarbeitung der Einweggrills aber stark verbessert und der Aluschale kann man jetzt oft schon eine recht lange Brenndauer mit guter Wärmeverteilung erreichen. Allerdings darf man in Punkto Grillqualität natürlich auch nicht sehr anspruchsvoll sein, und richtig viel Grillgut passt natürlich auch nicht auf die Mini-Grillroste.
Offensichtlicher Nachteil des Einweggrills ist natürlich auch, dass man damit mehr Abfall erzeugt, als mit einem Dauergrill. Außerdem kommt es, wegen der meist fehlenden Standbeine immer wieder zu Brandstellen im Rasen, weswegen die Wegwerfgrills nicht überall erlaubt sind. Vor allem in Parks und Landschaftschutzgebieten werden diese praktischen Grills daher nur ungern gesehen, besonders wenn diese nach dem Grillabend von den Besuchern einfach in der Landschaft "vergessen" werden.
Unschlagbar ist natürlich der Preis des Einweggrills - hier bekommt man einen einfachen Einweggrill schon ab 2 Euro. Wenn Kohlen und Grillanzünder enthalten sind, bewegt sich der Preis meist um die 3 Euro.