Die Idee stammt aus den USA: Um das Grillgut besser vor Wind und Wetter zu schützen, wird der Holzkohlegrill um einen schützenden Deckel erweitert - geboren war der Kugelgrill. Dieser Deckelgrill nutzt den sogenannten "Backofeneffekt": Der Garprozess ist kontrollierbarer und das Aufflammen der Holzkohle wird reduziert.
In der Praxis kann dann aber sowohl mit geschlossenem Deckel als auch wie bei einem ganz normalen Holzkohlegrill "offen" gegrillt werden. Das geschlossene Grillen ist vor allem ideal für große Grillstücke wie Haxen oder ein ganzen Hähnchen.
Der Kugelgrill läßt sich sehr einfach bedienen. Das Grillgut kommt einfach auf den Grillrost oder die Grillschale, der Grill eignet sich gleichermaßen zum direkten und indirekten Grillen, da das Grillgut hier nicht direkt über den Holzkohlen liegen muss.
Wenn man als Temperatursonden als Zusatzausstattung kauft, erspart man sich auch das lästige Öffnen des Grilldeckels, wenn man die Garung im Auge behalten will.