Beim Grillen mit Holzkohle verwendet man am besten spezielle Grillschalen. Diese gibt es nachhaltig und hochwertig als Edelstahl-Grillschale, Emaille-Grillschale oder als Einweg-Grillschale aus Aluminium zu kaufen. Damit an den Metallschalen nichts festklebt, gibt man vorher ein wenig Öl auf die Oberfläche, bei der Beschichtung mit Emaille ist das nicht unbedingt nötig.
Damit tut man seiner Gesundheit etwas Gutes. Denn wenn Fleischsaft oder Fette direkt vom Rost in die Glut tropfen entstehen möglicherweise polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die inzwischen als krebserregend verschrieen sind.
Auch wer zuvor mariniertes Fleisch oder Geflügel grillen will, sollte eine Alugrillschale benutzen. Die Marinade sollte außerdem vor dem Grillen abgetupft werden. Auch besonders empfindliches Grillgut, wie z.B. Grillfisch, Gemüse oder Grillkäse , freut sich ebenfalls über eine schonende Zubereitung in der Grillschale.
Ein weiterer Vorteil der Grillschalen: nach dem Fest muss der Grillrost nicht so aufwendig gereinigt werden, wie es nach direktem Grillen nötig wäre.
Beim Kauf von kleinen Alu-Grillschalen raten wir zu der eckigen Variante, denn in runde Aluschalen passt viel weniger Grillgut auf die Fläche. Typische Aluschalen zum grillen sind gerippt und perforiert, damit das Grillgut leichter gewendet werden kann.
Bei Mehrweg-Grillschalen ist das anders: hier kann man oft gleich zum eigenen Grill eine Grillschale in passender Größe erwerben, z.B. für die Grills von Landmann oder Weber-Grills. Nach dem Grillen können die meisten dieser Edel-Grillschalen ganz einfach in der Spülmaschine gereinigt werden.
Wer nicht rechtzeitig daran gedacht hat, Alu-Grillschalen zu besorgen, kann das Grillgut auch einfach mit Aluminumfolie umwickeln.
Bastel-Tipp: Fotografen bauen aus Alu-Grillschalen übrigens auch gerne ein improvisiertes Lichtzelt für Studioaufnahmen.