Räuchern und smoken – ist das nicht irgendwie dasselbe? Oh nein! Wir klären Sie auf diesen Seiten über die kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Räuchern und Smoken auf und zeigen Ihnen, wie Sie dies alles zu Hause selber bauen können.
Dabei haben wir ganz einfache Bauanleitungen für selbstgebaute Räucheröfen und einen Smoker-Grill dabei, der auch professionellen Ansprüchen genügt. Für diesen benötigen Sie allerdings ein Schweißgerät; Grundkenntnisse im Elektro- oder Schutzgasschweißen wären also angebracht.
Wenn Sie gerne geräucherten Fisch oder geräuchertes Fleisch essen, selbst angeln, jagen oder sogar Wurst machen sind Sie hier richtig. Wir machen Sie zum Smoker-King!
Räuchern erschöpft sich nicht darin, einfach einen frischen Fisch oder einen rohen Schinken in den Rauch zu hängen. Je nach zu räucherndem Lebensmittel und der gewünschten, zu erzielenden Haltbarkeit ergeben sich vielfältige Unterschiede.
Heißräuchern ist die gängigste Variante um Fisch und Fleisch schmackhafter und haltbarer zu machen. Die längere Haltbarkeit steht hier allerdings gegenüber dem Geschmack im Hintergrund; heißgeräucherte Lebensmittel halten sich nur wenige Tage, sind aber mit einem kräftigen Räuchergeschmack durchzogen.
Beim Heißräuchern wird das Räuchermaterial nicht direkt verbrannt, sondern über einer seperaten Hitzequelle verkohlt. Der entstehende Rauch hat einen Temperatur von 50 bis 85 °C und durchzieht die Räucherware für einige Stunden.
Starkes Heißräuchern ab Temperaturen von 85 °C nennt man "Braten". Die größere Hitze und die intensivere Rauchentwicklung trocknen die Räucherware stärker aus und verleihen ihr einen intensiveren Geschmack.
Neben Heißräuchern und Braten gibt es auch noch die Variante des Warmräucherns. Diese wird beispielsweise für Frankfurter Würstchen verwendet und beschränkt sich auf einen Temperaturbereich von 25 bis 50 °C.
Einen Heißräucherofen können Sie leicht selber bauen: Wir zeigen Ihnen eine Variante, die einfach und schnell gebaut und obendrein transportabel ist. Wer beim Angelausflug direkt räuchern möchte, kann dies jetzt tun. Mehr erfahren Sie in unserer Anleitung: Räucherofen bauen zum Heißräuchern.
Kalträuchern ist meist ein auf mehrere Tage angelegter Prozess und, verglichen mit dem Heißräuchern, komplizierter da der Rauch auf 15 bis 25 °C abgekühlt und konstant gehalten werden muss. Geräuchert wird in speziellen Räucheröfen oder Räucherkammern – auch für einen simplen Kalträucherofen halten wir eine Bauanleitung für Sie bereit.
Kaltgeräuchert werden vor allem Rohwurst, Cervelatwurst, Mettwurst und roher Schinken - seltener Fisch.
Sie möchten auch selbst kalträuchern? Dann haben wir eine pfiffige und günstige Idee für einen funktionellen Räucherofen für Sie. Die notwendige Kühlung des Rauchgases findet dabei in der Erde statt. Die Anlage lässt sich ideal auf großen Grundstücken einsetzen und ist "energieautark" – bis auf das Feuerholz. Hier gehts zur Bauanleitung: Räucherofen bauen zum Kalträuchern.

- Smoker-Grill: Funktionsschema
Ein Smoker ist eine spezielle Art von Grill in dem das Grillgut nicht auf der offenen Flamme, sondern durch heißen Rauch gegart wird.
Wie in der Zeichnung verdeutlicht handelt es sich dabei um eine Kombination zwischen Räuchern und Grillen: Das Grillgut wird durch die Garraum befindliche Kohle von unten gegart und gleichzeitig mit dem in der Firebox erzeugten Holzrauch geräuchert. Das Ergebnis ist eine äußerst zarte Fleisch- oder Fischkonsistenz mit einem unvergleichlichen Räucheraroma – muss man ausprobiert haben.
Smoker können Sie auch selber bauen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen amerikanischen Barbecue-Smoker selber bauen können. Schweißkenntnisse sind unnötig, dafür sind ein wenig Kreativität und Improvisation gefragt. Wir zeigen Ihnen, wie man richtig smoken kann - mit unser Anleitung Smoker selber bauen.
Wenn Sie sich für Smoken und Räuchern interessieren, sollten Sie auch unsere anderen Themen kennenlernen:
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