Die Wahl fiel diesmal schwer: Alle vier Heckenscheren bieten eine gute Leistung und kriegen zuverlässig die meisten Heckenarten klein. Am Ende entschieden jedoch vor allem die Kategorien Schnittleistung, Ergonomie, Schwertlänge und vor allem das Gewicht.
Platz eins entfällt auf die Gardena ErgoCut 58 mit ihrer hervorragenden Ergonomie und geringem Gewicht. Darüber hinaus weiss sie auch mit dem längsten Schwert im Test zu überzeugen. Lediglich der unsaubere Schnitt ist ein kleiner Schönheitsfehler.
Platz zwei erreicht die Wolf HSE 45 V. Für das Wolf-Gerät sprechen das geringste Gewicht, die gute Schnittleistung, die drehbare Motoreinheit sowie die gute Verarbeitungsqualität.
Platz drei entfällt für die Einhell-Heckenschere, die zugleich Preis-Leistungssieger ist. Für nur rund 75 Euro bekommt man hier ein recht rundes Gerät, dass für Reihenhausgartenhecken allemal reicht und mit einer guten Motorleistung aufwarten kann. Die hohen Ausbalancierkräfte und die starke Lärmentwicklung muss man allerdings für diesen Preis in Kauf nehmen.
Platz vier entfällt überraschenderweise auf den eigentlichen Branchenprimus Bosch: Über vier Kilo Gewicht sind für eine netzbetriebene Heckenschere einfach zu schwer. Darüber hinaus war die Schnittgeschwindigkeit mit 15,2 s pro Meter die geringste im Test, mit 88,7 dB war das Gerät zudem nicht besonders leise. Für das Bosch-Gerät sprechen die große Schittbreite von 36 mm und der kräftige Motor.