Der Wechsel von Öl zu Gas oder umgekehrt bedarf der reiflichen Überlegung. Beide bieten gewisse Vor- und Nachteile:
Heizöl ist in der Regel günstiger als Erdgas, dafür muss Lagerraum für entsprechende Tanks bereit gehalten werden, was zusätzliche Kosten und Wartung bedeutet. Auch muss man sich rechtzeitig um die neue Lieferung kümmern. Durch gemeinsamen Einkauf, zum Beispiel mit dem Nachbarn, lässt sich der Einkauf wegen der größeren Liefermenge günstiger gestalten.
Erdgas hat bei Neubauten mittlerweile einen Marktanteil von rund 70%. Vorteile sind die problemlose Lieferung und der geringere Platzbedarf im Haus. Auch ist der Schadstoffausstoß durch die geringeren Schwefelmengen im Erdgas etwas günstiger. Die Energieausnutzung ist bei den angebotenen Niedertemperatur- Spezialkessel für Öl und Gas aber gleichwertig. Bei der Einrichtung eines Gasanschlusses entstehen Anschlusskosten, die je nach örtlicher Gegebenheit und Energieversorger etwa zwischen 1.500 und 4.000 DM liegen. Allerdings gewähren zahlreiche Energieversorger Umsteigern einen Zuschuss auf die Anschlusskosten. Genaues erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Gasversorger.
Fazit: Der Umstieg lohnt sich aus finanziellen Gründen in der Regel nicht. Nur wenn der Platz des Öltanks dringend benötigt wird oder andere wichtige Gründe dafür sprechen, kann der Wechsel des Energieträgers lohnend sein.