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 - Kaminholz (Foto: Günter Kortmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen)
Wer mit Holz heizt, dem wird ganz bestimmt zweimal warm: Einmal beim aktuellen „Trendsport Holz machen“ - und dann noch einmal beim Verbrennen der umweltfreundlichen Energie aus heimischen Wäldern. Dabei enthält ein Raummeter Brennholz so viel Heizenergie, wie vergleichsweise 210 Liter Heizöl oder 385 Kilo Braunkohlenbriketts. Ob Heckenrodung oder Obstbaumschnitt, auch luftig abgelagertes Holz aus dem eigenen Garten kann gut verheizt werden.
Es lohnt sich, beim Holzkauf auf Qualität zu achten, denn verschiedene Holzarten heizen unterschiedlich gut. Wer sein Holz nach Gewicht kauft, nimmt dann am besten trockenes, leichtes Nadelholz. Einen höheren Heizwert hat mit etwa 2.100 kW/h hingegen das schwerere Laubholz, z.B. Buche, Eiche oder Esche, das meist nach Raummetern (1m x 1m x 1m geschichtete Scheite) gehandelt wird. Preiswerter, weil per Festmeter, ist Brennholz bei Forstämtern und Waldbesitzervereinigungen zu bekommen: Als etwa stammlanges Langholz oder in 4 m-, 2 m- oder 1 m-Stücke geschnitten.
Solches Holz ist mit einem Hydraulikholzspalter, der immerhin bis zu 13 t Spaltkraft aufbringt, leicht zu spalten. Der Zuschnitt der Scheite auf das eigene Kamin- und Ofenmaß erfolgt danach mit einer zugkräftigen Qualitäts-Kettensäge. Ihre Leistung soll für zügiges Arbeiten ca. 2 kW (bei Elektro-Kettensägen) bzw. 2,5 bis 3 kW bei Motorkettensägen betragen. Die empfohlene Schwertlänge liegt, je nach zu verarbeitender Holzart und -menge bei 30 bis 40 cm (Elektrogeräte) bzw. 35 bis 45 cm (Motorgeräte). Noch bequemer geht diese Arbeit mit einer Wippkreissäge vonstatten.
Mehr Infos zum besseren Gärtnern und zu Qualität im Garten finden sich unter www.topgartenmarken.de im Internet. (TGM)  - Brennholz (Foto: Günter Kortmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen)
Im Spätherbst ist die richtige Zeit, sich um Brennholz für den Winter zu kümmern. Brennholz kann man inzwischen auch in Säcken verpackt kaufen, aber der Weg zum Förster hilft, bares Geld zu sparen. Wer selbst Hand anlegen möchte, bekommt vom Förster eine Parzelle zugewiesen und kann zum Beispiel bei der Baumfällung zurückgebliebene Kronenteile selbst zersägen. Dann heizt Holz sogar dreimal: Zuerst beim Zerkleinern im Wald, dann zu Hause beim Spalten und Hacken und schließlich im Ofen.
Trockenes Holz verbrennt umweltfreundlich: Es qualmt kaum, rußt nur gering und heizt außerordentlich gut, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Ein Raummeter luftgetrocknetes Laubholz – das ist ein locker aufgesetzter Holzstoß von einem Meter Länge, Breite und Höhe – hat den gleichen Heizwert wie 220 Liter Heizöl. Aber auch Nadelholz brennt gut. Bezogen auf das Gewicht, liefert Fichtenholz sogar mehr Wärme als die Buche. Nur trocken muss es sein, denn sonst geht bei der Verbrennung zuviel Energie für die Verdunstung des im Holz enthaltenen Wassers verloren.
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät, Holz bei der Lagerung auf keinen Fall rundum mit Plastikplanen abzudecken. Frisches Heizholz kann darunter nicht trocknen. Wird das Brennholz in einem geschlossenen Raum gelagert, muss ein stetiger Luftaustausch gewährleistet sein.
Die Adressen der Forstämter sind unter Forstverwaltung im örtlichen Telefonbuch zu finden.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Wer sich Brennholz sparen möchte, sollte vielleicht einmal über die Möglichkeit eines Ethanol Kamins nachdenken.
Pressemeldung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Brennholz muss trocken sein und darf nur eine sehr geringe Restfeuchte aufweisen. Ist das Holz zu feucht, gibt es nicht nur eine äußerst störende, übermäßige Rauchentwicklung. Denn auch Schadstoffe werden dann zunehmend transportiert und an die Umwelt abgegeben.
Der empfohlene Restfeuchtegehalt liegt bei maximal 15 Prozent. Dieser Wert wird in etwa erreicht, wenn das Holz nach dem Schlagen etwa zwei Jahre in einem geschützten Bereich trocknen kann. Bereits bei Werten von 25 bis 35 Prozent kann sich der Staubgehalt in den Abgasen verdoppeln, was zu einer erhöhten Feinstaubbelastung führt. Auch sorgen erhöhte Wassergehalte im Holz beim Verbrennungsprozess für einen höheren Schadstoffausstoß, wie zum Beispiel von Kohlenmonoxid. Schließlich leidet auch die Energieeffizienz unter dem Feuchtgehalt, da mehr Energie für das Verdampfen des Wassers aufgebracht werden muss.
Die Restfeuchte im Holz lässt sich mittels eines Einstechmessgeräts leicht selbst ermitteln. Kaminbetreiber sollten das selbst geschlagene Holz daher regelmäßig überprüfen, da Hölzer mit einer Feuchte von über 25 Prozent laut Verordnung des Bundesimmissionsgesetzes nicht verbrannt werden dürfen.
Pressemeldung des Verbraucherportals test.de Wer das Brennholz für den heimischen Ofen selbst aus dem Wald holen will, braucht dafür nicht nur die Zustimmung des Waldbesitzers, sondern häufig auch einen Brennholzführerschein, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Die Forstämter des Landesbetriebes Wald und Holz verlangen von Kunden, die im Staatsforst Holz für den eigenen Bedarf fällen und aufbereiten wollen, diesen Nachweis.
Den gibt es zum Beispiel bei einem eintägigen Seminar, in dem die wichtigsten Regeln für den Umgang mit der Motorsäge erlernt werden können. Einen solchen Lehrgang bietet die Deula Westfalen-Lippe am Samstag, 15. Januar 2011, von 9 bis 17 Uhr im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse der Landwirtschaftskammer im Kreis Soest an.
Bei diesem Lehrgang lernen die künftigen Hobby-Holzfäller die überlebenswichtigen Grundlagen der Unfallverhütung und den richtigen Einsatz der Schutzkleidung kennen. Die Technik der Motorsäge steht ebenso auf dem Programm wie das richtige Schärfen der Kette. Schließlich erlernen die Teilnehmer auch das fachmännische Zuschneiden der Bäume.
Die Teilnehmer müssen die vorgeschriebene Schutzkleidung, wie Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe, Arbeitshandschuhe und einen Schutzhelm mit Augenvisier und Hörschutz mitbringen. Die Kettensäge stellt die Deula.
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine frühzeitige Anmeldung sinnvoll. Anmeldungen für das Tagesseminar, das 109 Euro einschließlich Mittagessen kostet, sind zu richten an das Landwirtschaftszentrum Haus Düsse online unter www.duesse.de.
Der neue Sägebock von Wolfcraft ist ideal dazu geeignet, mehrere Holzstämme auf einmal zu Kleinholz zu zersägen. Das Video zeigt, wie einfach es funktioniert. Hier können Sie den Sägebock von Wolfcraft bestellen Diese praktischen Holzstapelhalter dienen dem festen Stand des Kaminholzstapels. In die jeweiligen Vorrichtungen werden senkrecht und waagerechte Holzholmen angebracht (Die Holmen sind nicht Teil des Lieferumfanges) und schon kann gestapelt werden. Die Maße der Holmaufnahme betragen L x B x H 33,5 x 10 x 15 cm. Der Abstand der Löcher ist senkrecht 17 cm von Mitte zu Mitte, waagerecht 27 cm, max. Höhe 130 cm.
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