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 - Kaminofen aus dem Baumarkt (Foto: Max Bahr)
In Zeiten steigender Energiepreise werden Kamin und Kachelofen als Wärmespender für Haus und Wohnung immer attraktiver. Als Alternative oder Ergänzung zu Öl-, Gas- oder Nachtspeicherheizung sorgen sie für ein behagliches Raumklima und eine besinnliche Stimmung in der kalten Jahreszeit.
Denn für viele Menschen ist ein prasselndes Kaminfeuer der Inbegriff von Romantik: traute Zweisamkeit, wohliges Aufwärmen nach einem Winterspaziergang am knisternden Feuer oder einfach Entspannung vom Alltag bei einem guten Buch. Temperaturbeständig bis + 1500 C° . Ideal zur Reparatur von Rissen, Nähten und abbröckelnden Fugen in Kaminen, Allesbrenner, Kachelöfen, sowie zur Montage von Schamottsteinen in Feuerstätten, Heizungen und Öfen. Sehr gute Haftung auf Stein, Beton, Metall und Gußeisen. In Kombination mit Glasfasermatten ist der Kitt ausgezeichnet geeignet zum Abdichten von Auspuffsystemen am Auto oder Motorrad, 310 ml Kartusche, Farbe: schwarz.
>> Kamin und Ofen Kitt kaufen bei Westfalia.de Neben der Romantik gibt es jedoch auch weitere Vorteile, den ein Kaminofen bietet: Feuer als Wärmequelle kehrt zurück in die deutschen Haushalte. Laut einer GfK-Studie kamen im Jahre 2004 fast neun Millionen Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen in Deutschland zum Einsatz. Jährlich wächst die Anzahl um etwa 200.000 Feuerstellen. Standen zunächst raumgestalterische oder Wohlfühl-Aspekte Pate für diesen Trend, kommt heutzutage die Suche nach alternativen Heizmöglichkeiten dazu. Ein Kamin- oder Kachelofen ist deshalb ein preisgünstiger Wärmespender und kann in den Übergangszeiten (Frühling und Herbst) die konventionelle Heizung ersetzen und sie im Winter unterstützen.
Ein Kaminofen verbreitet schnell und effizient den Großteil der entstehenden Wärme im Raum und sorgt für wohlige Temperaturen. Dabei kann er, je nach technischer Ausstattung, die Wärme in Kacheln oder Specksteinplatten speichern. Morderne Kaminöfen bringen einen weiteren Vorteil: den Feinstaubfilter. Neue Öfen sind mit wartungsarmen und selbstreinigenden Filtern ausgestattet, durch die der Feinstaub-Ausstoß um die Hälfte reduziert wird. Das hat einen weiteren nützlichen Nebeneffekt: Durch den Filter verringert sich der Holzverbrauch um bis zu 40 Prozent.
Eine weitere Lösung für ein effizientes und schadstoffarmes Heizsystem ist die Wassertechnik. Das Prinzip funktioniert dabei ganz einfach: Der Ofen gibt nur einen kleinen Teil der erzeugten Wärme an den Raum ab. Der restliche, wesentlich größere Teil erhitzt in einem integrierten Wärmetauscher Wasser, das über eine Pumpe in einen Speicher oder in das zentrale Heizungssystem geleitet wird. Dadurch kann die erzeugte Wärme jeden Raum eines Hauses erwärmen und die Brauchwasserversorgung unterstützen.
Zudem verschafft ein Kaminofen dem Wohn- oder Esszimmer eine neue Optik als stimmungsvoller Hingucker. Von rustikalem bis puristischem Design, gusseisern oder aus Stahl, mit Glaselementen, Speckstein oder mit Warmhaltefach für den Tee – für jeden Einrichtungsstil gibt es passende Modelle. Schließlich tritt ein Kamin in den unterschiedlichsten Varianten auf. So gibt es u.a. einen Gaskamin, Kachelofen, Kachelherd, Heizkamin,offener Kamin, Kachelkamin und Elektrokamin. Kaminöfen von Markenherstellern sind auch im Schornsteinmarkt erhältlich. Das Produktsortiment des kompetenten Fachhändlers umfasst außerdem Heizeinsätze, Pelletöfen und Gaskaminöfen, die übersichtlich im Webshop präsentiert werden. Fachliches Knowhow und eine kundenorientierte Beratung runden das Serviceangebot ab. Entscheidet man sich für einen Kaminofen, kann man zwischen zwei Bauarten wählen. Bei Bauart 1 sind die Feuerraumtüren außer zur Befüllung immer geschlossen. Durch Scharniere oder Zugfedern an der Ofentür wird sichergestellt, dass die Tür sich nach dem Loslassen wieder schließt. Dadurch ermöglicht Bauart 1 den Kaminanschluss an einem Schornstein, an dem bereits mehrere Öfen angeschlossen sind, vorausgesetzt der Schornstein selbst ist dafür geeignet.
Wenn der Kaminofen keine selbstschließende Tür besitzt fällt er automatisch in die Kategorie der Bauart 2, weil die Feuerraumtüren während des Betriebs geöffnet werden können. Dazu zählen auch offene Kamine nach DIN 18895 und DIN 18891. Der Kaminofen der Bauart zwei muss zudem an einen eigenen Schornstein angeschlossen werden. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten sich einen Kamin ins Heim zu holen: Echtes Kaminfeuer ohne Brennholz und Schornstein sind durch den neuartigen Bioalkohol Kamin kein Problem mehr. Solche Kamine werden mit Bioalkohol befeuert. Hergestellt wird Bioalkohol aus natürlichen Produkten wie Mais, Kartoffeln oder Getreide. Bei der Verbrennung dieses Bio-Brennstoffs entsteht kein Rauch, allerdings bleiben - wie beim Atmen - Wasserdampf und Kohlendioxid zurück.
Eine weitere Alternative stellt der Ethanol-Kamin dar, um sich kostengünstig einen Kamin in die Wohnung zu holen. Und das ganz ohne einen Umbau. Allerdings sind auch bei Ethanol-Kaminen einige Dinge zu beachten, damit sich die Romantik nicht in einen Albtraum verwandelt, weshalb man sich vor der Anschaffung genauestens über diese Art von Kamin informieren sollte. Generell kann man sagen, dass jedes Bundesland seine Besonderheiten hat, was die Montage von Kaminöfen betrifft. Deshalb sollte man zuvor einen Schornsteinfegermeister zu Rate ziehen, weil er sich genauestens mit den verschiedenen Regelungen eines Bundeslandes oder sogar der Kommune auskennt. Man muss z.B. beachten, wie viel Last ein Boden aushalten muss, wie Häufig der Kamin zu reinigen ist und wann Wartungen anstehen. Zudem nimmt der Schornsteinfeger den Kamin auch ab, sobald er montiert wurde.
Dabei überprüft der Schornsteinfeger, ob die Kilowatt-Leistung des Ofens mit der größe des Schornsteins zusammenpasst. Sollten auch andere Feuerstätten, wie z.B. eine gebläseunterstützte Heizung, an dem Schornstein angeschlossen sein, wird geprüft, ob sich diese mit dem Kaminofen vertragen. Vor allem sollte man auch auf Prüfsiegel achten, gerade dann, wenn man einen Kaminofen aus dem Ausland kauft, weil diesen Kaminen die Prüfsiegel zumeist fehlen. Zum einen gibt es das „Ü“-Siegel, welches bestätigt, dass der Ofen den gesetzlichen Bestimmungen Deutschlands genügt. Das „CE“-Siegel wiederum bescheinigt den europäischen Standard.
Zudem sollte man es mit dem Brandschutz genau nehmen. Unter den Ofen gehört eine nicht brennbare Unterlage aus Glas, Stahl, Beton oder ähnlichem. Vor und hinter dem Gerät sind 50 Zentimeter Abstand zu brennbaren Gegenständen einzuhalten, seitlich 30 Zentimeter. Einmal im Jahr benötigt das Ofenrohr eine Reinigung. Wer seinen Kaminofen befeuern will, kann zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen: Zur Verfügung stehen die vergleichsweise preisgünstigen und bequem zu handhabenden Brennstoffe Holz, Pellets oder Briketts. Ein Raummeter Brennholz bringt dabei so viel Heizenergie wie 210 Liter Heizöl oder 385 Kilo Braunkohlebriketts. Verwenden kann man übrigens auch die Reste nach einer Heckenrodung oder dem Obstbaumschnitt und sogar luftig abgelagertes Holz aus dem eigenen Garten kann gut verheizt werden.
Eine Alternative stellen in dieser Hinsicht moderne Holzpelletheizungen dar, weil sie genauso automatisiert wie Öl- oder Gasheizungen sind und gegenüber fossilen Brennstoffen rund 40 Prozent der Heizkosten einsparen. Die Mini-Briketts werden ohne chemische Bindemittel aus Resten der Holzbe- und -verarbeitung hergestellt, weshalb die Briketts einen günstigen und umweltfreundlichen Brennstoff darstellen. Der Heizwert ergibt sich durch die freigesetzte Wärmemenge bei der Verbrennung von 1 kg Holz und wird in kWh/kg gemessen. Wer naßes Holz verbrennt, verschwendet wertvolle Heizenergie, denn je höher der Wassergehalt im Holz ist, desto geringer ist der Heizwert! Zudem kann sich Kondenswasser im Schornstein bilden und Mehrverbrauch an Brennholz entstehen.
Wer die Holzfeuchte kontrollieren und genau messen möchte, der kann sich einen Feuchtigkeitsmesser für Holz kaufen. Zwei gute Angebote sind zum einen das Gerät von Wolfcraft, erhältlich bei Amazon, und zum anderen der Feuchtigkeitsmesser bei Westfalia.
Man sollte beachten, dass Holz beim Trocknen Volumen verliert. Wird dies nicht bedacht, kann man den Heizwert einer Volumeneinheit schnell überschätzen. Ein Beispiel: Kauft man waldfrisches Holz wird dieses zwar trockener, wodurch auch der Heizwert steigt; doch schrumpft es auch ebenso, wodurch man am Ende weniger Volumen als am Anfang hat und demnach weniger verfügbare Energie. Holz kann nur dann gut trocknen, wenn es gut durchlüftet wird, weshalb Holzscheite Schichtweise gelagert werden sollten. Naßes Holz auch nie mit Plastikplanen oder Ähnlichem abdecken, weil sonst die Durchlüftung nicht gewährleistet ist. Ist das Holz bereits getrocknet, sollte es dennoch nich länger als zwei Jahre in abgeschlossenen Räumen gelagert werden.
Zur Verbrennung sind Holzscheite am besten geeignet, die nicht dicker als 10 cm und nicht länger als 33 cm sind. Holz gilt dann als „trocken“, wenn die Restfeuchte 20% nicht übersteigt. Die Feuchte allein macht noch nicht den gesamten möglichen Heizwert aus. Der Wert kann auch mit dem zur Verbrennung gewählten Holz variieren. Nimmt man Holz von Laubbäumen, eignen sich vor allem Buche, Eiche und Robinie um den höchsten Heizwert zu erreichen. Pappel, Weide und Erle haben hingegen den geringsten Wert. Bei den Nadelhölzern liefern Lärche und Kiefer mehr Energie als Fichte und Tanne. Will man im Winter seinen Kamin richtig nutzen, ist der Spätherbst die richtige Zeit, sich um das Brennholz für den Winter zu kümmern. Zwar kann man heutzutage das Brennholz auch in Säcken verpackt kaufen, aber der Weg zum Förster hilft, Geld zu sparen. Wer sein Holz selbst aus dem Wald holen möchte, kann sich vom Förster eine Parzelle zuweisen lassen und kann zum Beispiel bei der Baumfällung zurückgebliebene Kronenteile selbst zersägen. Dann heizt Holz sogar dreimal: Zuerst beim Zerkleinern im Wald, dann zu Hause beim Spalten und Hacken und schließlich im Ofen.
Wer wiederum keine Lust hat die Spaltaxt zu schwingen, um seinen Brennholzvorrat für den Kamin im Winter aufzustocken, dem bietet ein Holzspalter eine bequeme Alternative.
Wer Brennholz doch lieber kaufen möchte geht am besten zum Holzfachhandel. In Zukunft sollte man auch auf ein RAL-Gütezeichen für Brennholz achten. Es zeigt, dass das Brennholz den Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprich. Wer seinen Kamin selber bauen möchte, dem bietet sich der massive Baustoff Porenbeton an, weil er leicht und sicher zu verarbeiten ist und gleichzeitig sehr gute wärmetechnische Eigenschaften bietet. Insbesondere für die Verkleidung und für den Sockel ist er geeignet.
Gerade weil der Feuerraum aus feuerfesten Materialien bestehen muss und gegen Wärmebeanspruchung widerstandsfähig sein sollte, bietet sich der Porenbeton als nichtbrennbarer Massivbaustoff, der der Baustoffklasse A1 angehört, an. Gleichzeitig ist die Temperaturerhöhung auf der dem Feuer abgewandten Seite aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit gering. Tolle Anleitungen und Hilfestellungen zum Selberbauen finden Sie in unserem Artikel: Kamin Kachelofen selber bauen Wer seinen Kaminofen schön und sauber halten will, der sollte auch an dessen Reinigung denken. Denn nach dem Verfeuern bleiben kleine Mengen Asche zurück, die allerdings leicht zu entsorgen sind. Sollte es passieren, dass man Holz heizt, das nicht genügend getrocknet ist, entsteht schnell Glanzruß im Ofen oder im Verbindungsstück. Dadurch entsteht die Gefahr, dass sich dieser Ruß entzündet und zu einem Schornsteinbrand führt. Demnach sollte man den Glanzruß auch immer entfernen.
Generell sollte man bei der Reinigung drei Elemente im Kaminofen ganz besonders reinigen: den Korpus, den Innenraum und die Scheibe.
Der Korpus besteht zumeist aus den Stahlteilen des Kaminofens. Man kann den Korpus einfach mit einem sauberen und trockenen Tuch abwischen. Im Innenraum wiederrum reicht es, wenn man die darin befindliche Asche leert. Übrigens empfiehlt das Umweltbundesamt die Asche im Hausmüll zu entsorgen. Unvollständig verbrannte Rückstände können Krebs erzeugende Stoffe enthalten Wenn einmal die Scheibe verrußt, sollte man nicht zu lange damit warten, sie zu reinigen. Denn bei wiederholtem Feuer brennen die Russpartikel ein und lassen sich gar nicht mehr entfernen, wodurch die Scheibe dauerhaft beschmutzt bleibt.
Bei Westfalia erhält man ein extra Reiniger für das Kaminglas.
Ein kleiner Trick zum Reinigen der Glassscheibe: Einfach Zeitungspapier oder Haushaltspapier feucht machen und in die vorhandene Asche tauchen. Die Scheibe damit einreiben und mit einem trockenen Knäul nachwischen. Schon ist die Scheibe wieder einwandfrei sauber. Allerding sollte man nicht nur den Kaminofen reinigen. Mindestens einmal jährlich sollte auch das Rauchrohr und unter Umständen auch der Schornstein gereinigt werden. Während man das Rauchrohr noch selber reinigen kann, sollte man den Schornstein auch tatsächlich von einem Schornsteinfeger reinigen lassen. In welchen Intervallen dies geschehen soll erfährt man auch vom Schornsteinfeger. Wenn es wieder richtig heiß wird, werden Sie Ihren Kamin wahrscheinlich nicht weiter betreiben. Damit Sie an den nächsten kalten Tagen jedoch keine Überraschung beim ersten erneuten Anfeuern erleben, sollte Sie ein paar Dinge beachten, damit ihr Kaminofen die Sommerpause auch übersteht.
Zunächst sollten Ofen und Rohre einmal jährlich auf Ablagerungen unterstucht und gegebenenfalls gereinigt werden. Ansonsten kann es passieren, dass der Rauchabzug behindert wird. Verfügt Ihr Kaminofen über Reinigungsöffnungen, müssen Sie diese lediglich aufschrauben und die Ablagerungen mit einer Bürste nach unten in den Kaminofen fegen. Anschließend den Thermostein oder das Flammleitblech entfernen und den Ruß im Feuerraum bürsten oder auch absaugen. Sollte Ihr Ofen wiederum nicht über Reinigungsöffnungen verfügen, nehmen sie vorsichtig die gesamte Rohrverbindung ab, bringen sie ins Freie und fegen sie aus.
Halten Sie auch Türgriff, Türscharniere und Aschefachtür beweglich, in dem Sie sie mit Spezialfett behandeln. Überprüfen Sie auch, ob sich Schrauben gelockert haben und ziehen Sie sie in einem solchen Fall einfach nach.
Die Thermosteine sollten auch hin und wieder überprüft werden. Solange Sie nur Risse haben, stellen sie kein Problem dar. Doch sobald ein Stück abgebrochen ist, sollte ein Thermostein ausgetauscht werden. In der Regel ist dies jedoch nur alle paar Jahre notwendig.
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