Deshalb sollte die Klimaanlage nie zu kalt eingestellt sein. Die gesundheitsfreundliche Faustregel lautet: Der Unterschied zwischen der Außen- und der Innentemperatur sollte sieben Grad nicht überschreiten. Denn ist der Temperaturwechsel sehr groß, muss sich der Körper blitzschnell umstellen. Das ist für den Körper ein großer Kraftakt, den er vielleicht nicht immer schaffen kann. Kommen wir beispielsweise aus einem sehr gekühltem Gebäude oder Auto raus in die Hitze, kann unser Herz-Kreislaufsystem diesen plötzlichen Temperaturaufschlag nicht regulieren. Ein Hitzekollaps droht. Und kommen wir aus der Hitze in einen sehr kalten Raum, belasten wir unseren Körper ebenfalls extrem. Denn der Schweiß, der sich in der Hitze auf unsere Haut zur Abkühlung gelegt hat, kann in der plötzlichen Kälte nicht weiter verdunsten. Kalter Schweiß bleibt auf der Haut liegen und führt dazu, dass wir frieren. Erkältungen können die Folge sein.
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