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 - Ölkessel
Foto: Viesmann
Die alten Standardheizkessel verwerten günstigstenfalls 70 Prozent der im Brennstoff enthaltenen Energie. Niedertemperaturkessel kommen auf circa 85 Prozent, Brennwertkessel nahe an die 100er-Marke.
Brennwertkessel erreichen das dank Dämmung des Kessels, durch modulierenden Betrieb und insbesondere die Nutzung der in den Abgasen enthaltenen Wärme. Sie wird dem Wasserdampf entzogen, der dabei kondensiert, daher sind Gas-Kessel den Öl-Kesseln in dieser Hinsicht leicht überlegen, weil Gas mehr Wasserstoff enthält.
Ein weiterer Vorteil ist sein geringerer Schwefelgehalt, weswegen das Kondensat kaum Schwefelsäure enthält. Zwar vertragen einige der neueren Öl-Brennwertkessel auch den herkömmlichen Stoff, doch fährt man mit "Heizöl EL schwefelarm" meist besser.  - Gas-Brennwertkessel
Foto: Vaillant
Moderne Brennwertkessel lassen sich Dank Ihren kompakten Abmessungen, dem ansprechenden Äußeren und dem raumluftunabhängiger Betrieb bequem in Kellerräumen oder sogar im Wohnbereich aufstellen.
Besonders gut lassen sich Gas-Brennwertkessel mit Solarspeicher in Wohn- oder Arbeitszimmer integrieren - sie sind laut Hersteller stille, verträgliche Zeitgenossen in unauffälligem Design.  - Rohr aus Edelkeramik
Foto: Erlus
Nicht nur ökologisch interessant ist die Möglichkeit, Bio-Öl beizumischen, ein Verfahren, das in naher Zukunft höchstwahrscheinlich sogar vom Staat verordnet wird. So wie man an der Tankstelle "normalen" Diesel mit einem Schuss Rapsmethylester bekommt.
Anpassung der Abgasanlage: Weicht der Standard- oder Niedertemperaturkessel dem Brennwertgerät, ist es oft erforderlich, den Schornstein umzurüsten: Die Abgasführung muss kleiner im Durchmesser und dazu korrosionsbeständig sein. Ein Rohr aus Edelkeramik wird in den Kaminschacht eingesetzt.  - BHKW: Energie aus Rapsöl
Foto: Senertec
Die Vision einer neuen Energielandschaft beinhaltet neben dem Einsatz der Erneuerbaren – Sonne, Holz, Biogas, Wind – die dezentrale Versorgung. Jeder für sich und bei Überschuss zusätzlich für alle anderen.
In Mehrfamilienhäusern, in Häusern mit Schwimmbad oder in Gewerbebetrieben, wie Bäckereien, kurz, dort wo der Wärmebedarf übers Jahr groß genug ist, lohnt sich die Installation eines Mini-Blockheizkraftwerkes. Ein Mini-BHKW ist ein mit einem Verbrennungsmotor betriebener Generator, dessen Abwärme dem Haus zur Verfügung gestellt wird, während der Strom ins Netz eingespeist werden kann.
Dafür gibt's vom Energieversorger Geld, weswegen lange Laufzeiten sich lohnen. Die Wärme muss dann allerdings einen Abnehmer finden. In den jüngeren, besser isolierten Ein- und Zweifamilienhäusern ist das kaum zu erwarten, für Gebäude ab vier Wohnparteien ist das BHKW hingegen eine überlegenswerte Alternative.
Mini-Blockheizkraftwerke, die aus Rapsöl Wärme und Strom machen, sind CO2-neutral wie die Holzheizung.  - Kaminofen
Schema: Schiedel
Heizkosten sparen und dabei eine gemütliche wohlige Atmosphäre schaffen - das kann man mit einem nachträglichen Einbau eines Kaminofens erreichen.
Durch die heutzutage üblichen gut abgedichteten und gedämmten Wohnräume bieten sich für einen Einbau von Kaminöfen raumluftunabhängige Feuerstätten an. Dabei wird die Verbrennungsluft wie auch die Abluft durch einen Schornstein mit Zwei- Wege- Abgas- Schacht gewährleistet.
Steht kein Schornstein zur Verfügung so gibt es inzwischen die Möglichkeit, auch massive Schornsteine in relativ kurzer Zeit nachträglich einbauen. Soll eine Wärmepumpe die alte Heizung ersetzen, gilt das Thema ganzheitliche Sanierung in besonderem Maße.  - Sole/Wasser-Wärmepumpe
Foto: Tecalor
Wärmepumpen entziehen dem Grundwasser, dem Erdboden oder der Außenluft Energie und verdichten sie, unter Einsatz von Strom. Wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Je höher das Temperaturniveau, das sie bereitstellen müssen, desto mehr Energie verbrauchen, desto weniger effektiv arbeiten sie.
Wurde jedoch zuvor die Außenhülle gedichtet und gedämmt, wurden die Radiatoren durch Fußbodenheizung und gegebenenfalls andere Flächenheizungen ersetzt, die lediglich 35 anstatt 55 und mehr Grad Vorlauftemperatur benötigen, kann eine Wärmepumpe ihren Beitrag leisten.  - Außen-Wärmepumpe
Foto: Alpha Innotec
Wegen des geringen Aufwands kommen im Zuge einer Modernisierung bevorzugt Luft-Wärmepumpen zum Einsatz.
Außenluft als Quelle ist im Winter allerdings weit weniger ergiebig als zum Beispiel das Erdreich, das mit Erdsonden, die man bis zu 80 Meter und tiefer in den Boden versenkt, erschlossen wird.
Für die Aufstellung von Wärmepumpen können Räume wie Keller, Abstellkammer oder Hauswirtsschaftsraum genutzt werden.
Sollte im Haus nicht genügend Platz zur Verfügung stehen, so gibt es auch Luft/Wasser-Wärmepumpen, die sich zur Aufstellung im Außenbereich eignen, wichtig dabei ist der Schutz des Gehäuses gegen Korrosion!
Nicht unterschätzt werden dürfen zudem vor allem bei außen aufgestellten Luft/Wasser-Wärmepumpen die Strömungs- und Ventilatorgeräusche - erkundigen Sie sich beim Hersteller!
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