Pellets kann man sowohl in einem Einzelofen verbrennen, der im Wohnraum steht als auch in einem Kessel, der im Keller oder einem Nebenraum seinen Dienst verrichtet.
Beide Varianten können eine Zentralheizung mit Wärme versorgen. Einzelöfen sind meist frei stehende Kaminöfen.
Solche Öfen kommen bis zu 90 Stunden mit einer Füllung aus. Einzelöfen werden in Passiv- oder Niedrigstenergiehäusern eingesetzt, als Zusatzheizung oder zum Beheizen von Nebenräumen.
Primäröfen stehen ebenfalls im Wohnraum, manche sind sogar richtige Designerstücke.
Der Unterschied zu Einzelöfen: Bis zu 90 Prozent der Wärme gelangen über einen Wärmetauscher in das Zentralheizungsnetz. Dadurch werden auch weiter entfernte Räume sowie das Brauchwasser geheizt. Einen Teil gibt der Ofen aber immer als Strahlungswärme an seine Umgebung ab. Die Pellets muss man je nach Verbrauch und Außentemperaturen alle paar Tage oder sogar täglich von Hand nachfüllen.
Ein Primärofen heizt ein Niedrigenergiehaus bis zu einer Heizlast von 10 kW auch alleine. Die Kombination mit einer Solaranlage für die Warmwasserbereitung macht Sinn, da man sonst auch im Sommer den Wohnraum beheizen muss um warmes Wasser zu erhalten.