Der Rohbau ist fertig. Oben sind die beiden Ständerteile mit Scharnieren verbunden. Unten wird eine Kette eingehängt, die den Ständer im gespreizten Zustand stabil halten. Sie wird in Ringösen gehängt, die dazu zunächst etwas aufgebogen werden. Die Kette sollte kräftig sein und eine Zugkraft von circa 20 kg haben, denn es ist nicht ausgeschlossen, daß die Ablage für die Malstifte mitunter als "Leitersprosse" genutzt wird.
Scharniere und Kette werden zum Lackieren wieder demontiert. Die Köpfe – wie
beschrieben – sind noch nicht aufgeleimt. Wo sie später aufgeleimt werden müssen, wird mit Abdeckband abgeklebt. Zweimal wird der Rahmenständer mit einem besonderen Grün lackiert. Es ist Grün und Gelb gemischt. Als Lackwerkstoffe empfehlen sich umweltschonende Alpina-Buntlacke, die mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" gekennzeichnet sind. Alpina-Acryl-Buntlacke sind wasserhaltig und besitzen keine Tendenz zum Vergilben und Verspröden. Deswegen eignen sie sich gut für das Kinderspiel-Gerät.
Um die Köpfe gleichzeitig von beiden Seiten lackieren zu können, dienen Lux-
Schraubzwingen als "Ständer". Die Gesichtsfarbe ist aufgetragen und getrocknet. Jetzt sind die Mützen dran. Nach dem Trocknen wird gewechselt, bis beide Farben zweimal aufgetragen sind. Beim zweiten Lackauftrag der Mütze haben wir zwischen Rosa und Rot abgeklebt und die geschweifte Linie geschnitten. So wurde eine perfekt glatte Mützenkante erzielt.
Die Köpfe als Rollenhalter werden mit UHU coll express aufgeleimt. Der Rollenhalter- Rundstab wird zunächst ohne die Makulatur-Rolle eingesteckt, und es werden die 6 mm- Bohrungen durch den "Nasen-Kanal" ausgeführt, damit die dort später eingesteckten Dübel (mit Kugel) den Rollenhalterstab arretieren können. Der obere, in Gelb gehaltene Rundstab als Papierführung, wurde bereits beim Aufleimen der Köpfe mit eingesetzt. Die ebenfalls in Gelb lackierte Ablage ist aufgeleimt und von hinten verschraubt. Da die weiße Spanplatte von den Ständerkanten etwa 4 mm zurückspringt, ist zwischen Platte und Ablage ein Schlitz entstanden, durch den das Papier nach unten hindurchgeführt werden kann.