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Sie haben wenig Platz in der Küche oder auch Ihrem Arbeitszimmer und wollen dennoch einen Tisch integrieren. Doch weder ein rechteckiger noch ein kreisförmiger Tisch passen hinein, so klein er auch sein mag. In einem solchen Fall sollten sie über einen praktischen Klapptisch nachdenken. Ein Klapptisch in der Küche oder auch dem Büro lässt sich wunderbar an einen vorhandenen Regalkorpus anbringen. Und zusätzlich spart er Platz, wenn er nicht gebraucht wird, in dem Sie den Klapptisch einfach im Regal verschwinden lassen. Sobald Sie den Klapptisch wieder benötigen, holen Sie ihn heraus und klappen so viel Fläche auf, wie Sie zum Essen, Kochen oder auch Arbeiten benötigen.
Unsere Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie einen Klapptisch in einen bereits vorhandenen Schrankkorpus integrieren und miteinander verbinden. - Handkreissäge mit Führungsschiene
- Stichsäge Band- & Schwingschleifer (Schleifpapier 120,180,240)
- Flachdübelfräse
- BohrmaschineBohrer 4 mm, 6mm, Schraubendreher
- Hammer
- Bohrspitze
- Spannwerkzeuge
- Metermaß & Stift
- Pinsel & Lackierwalze
Alle Angaben sind in der Reihenfolge:
Anzahl, Teilkennung, Bezeichnung, Größe, Material
- 2 A Tischplatte 45 cm x 45 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
- 1 B Mittelteil Tisch 50 cm x 10 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
- 4 C Scharniere Länge 18 cm
- 2 D Stützstrebe 12 mm Länge 26 cm
- 1 E Stützfuß 38 cm x 38 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
- 2 F Schrankseiten 70 cm x 58 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
- 2 G Traversen oben 10 cm x 10 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
- 1 H Arretierung unten (Querholz) 12 mm Länge 12 mm
- 2 I Boden 58 cm x 10 cm Buche Leimholz, Dicke 18 cm
- 1 J Federscharnier zum Aufschrauben
- 2 K Stifte/Arretierung, Länge 6 cm mit Holzkugel 1 cm Eisendraht
- Holzleim, Lack
- Holzleiste ( D ) für die Abstützungen und Streben 15 mm x 10 mm
- Rampa – Muffen M6 mit Gewindeschrauben , 40 / M6
- Drahtstifte 60 mm
- Holzkugeln durchm. 20 mm
Nutzen Sie eine Führungsschiene in Kombination mit einer Handkreissäge, um alle geraden Teile auszuschneiden. Nehmen Sie ein Zirkelmaß und zeichnen damit die Viertelkreise der Tischplatte auf die Leimholzzuschnitte auf. Sie können dazu eine einfache Sperrholzleiste und einen Drahtstift als Zirkel benutzen. Zunächst sollten Sie die Zuschnitte, auf die die Viertelkreise gezeichnet sind, gut fixieren. Danach werden sie mit einer Stichsäge ausgeschnitten. Arbeiten Sie dabei ohne Pendelhub. Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Säge stets senkrecht und vollständig aufliegt. Den Stützfuß aus einer Leimholzplatte fertigen Sie auf dieselbe Weise an. Schleifen Sie mit einem 180er Schleifpapier alle Teile ab. Anschließend erstellen Sie Ausfräsungen, bestreichen die Dübel mit Holzleim, setzen die Dübel ein und fügen anschließend die Teile zusammen. Solange der Holzleim trocknen muss, sollten Sie die entsprechenden Teile mit Schraubzwingen fixieren. Streichen Sie alle Teile mit einem Einkomponenten-Klarlack. Sobald der Lack getrocknet ist, schleifen Sie die Teile mit einem 220er-Korn fein. Schrauben Sie danach die Lappenscharniere an und verbinden die Viertelkreise mit dem Stützfuß mit jeweils 2 Scharnieren. Bohren Sie entsprechende Löcher, damit Sie einen 6 cm Holzstift mit Holzkugel zur Verriegelung des Tisches nutzen können. Denn stecken Sie den Stift durch die Seitenwände, verhindern Sie das Aufschwingen des Tisches. Mit einem Federscharnier können Sie Schrankkorpus und die klappbare Tischeinheit miteinander verbinden. Zur Verschraubung der Streben zum Einhängen der Tischplatten nutzen Sie die Rampa-Muffen mit 6 mm Innengewinde. Wenn der Klapptisch aufgeklappt wird, stützt sich der Tisch über den Stützfuß auf ein Querholz, welches an der unteren Kante des Stützfußes verschraubt ist. Bei Bedarf kann es die Konstruktion weiterhin abstützen, wenn es quer auf den Schrankseiten aufliegt. Sobald alle Teile zusammengefügt sind und der Tisch aufgestellt werden kann, sollten Sie alle Holzteile noch einer Lackierung unterziehen. © 2010 UHU GmbH & Co. KG / Idee: 3-D-Objekt Vielleicht interessieren Sie sich auch für die Themen
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