Für die Bank die beiden Sitzquerstücke, vorn 8 cm und hinten 6 cm breit, zuschneiden. Vorn unter 45° eine Schräge, 5 cm breit, anschneiden und hinten eine Rundung anarbeiten. Die auf Länge geschnittenen und an den Enden mit umlaufenden Fasen versehenen Sitzleisten vorn und hinten mit UHU coll wasserfest aufleimen und mit Zwingen auf den Querstücken verpressen oder mit gestauchten Nägeln anstiften. Die mittleren Leisten als Paket zunächst trocken auflegen und so den Abstand ermitteln, der zwischen den Sitzleisten besteht. Als Einzelabstand ergibt sich hier ein Maß, daß genau der Breite eines Zollstockes entspricht. Die Leisten wasserfest aufleimen, ebenso die beiden vorderen Sitzleisten.
Die Sitzfüße mit einem eingebohrten und eingeleimten Rundstab, lichtes Maß wie bei den Sitzquerleisten 82 cm, verbinden und mit den Scharnieren unter den Sitzquerstücken befestigen. Die so entstandene Sitzbank mit Scharnieren am Kasten anschrauben. 40 mm lange Schrauben verwenden, die in der Querleiste mittig Halt finden. Das ist wichtig, denn sie müssen das Gewicht der Personen tragen, die später darauf sitzen werden.
In die auf der unteren Kastenquerleiste angeschlagenen Klappe nun noch in der Mitte oben einen Knebel einbohren, der hinter die Kastenquerleiste mittig greift und der nach vorn auf dem Dübel zum Drehen eine Kugel bekommen hat.
Wer will, kann aus Abschnitten der Profilbretter noch einen Boden in den Kasten einlegen oder aber wie wir, den Kasten unten offen lassen. Auf jeden Fall sollten Gummipuffer oder Stuhlbein-Gleiter unter Kasten und Sitzfüßen angebracht werden, damit Bodenfeuchtigkeit nicht in direkten Kontakt mit dem Holz kommt.
Zur Oberflächenbehandlung: Den Kasten mit umweltschonendem Alpina- Buntlack zweimal außen lackieren, danach an den Innenseiten wasserverdünnbaren Alpina-Klarlack auftragen, der umweltschonend ist und glasklare Oberflächen erzielt. Die Sitzbank selbst kann farblich akzentuiert werden, beispielsweise mit einem leuchtenden Gelb (RAL 1028).
Wenn alle Lackflächen getrocknet, Klappe und Sitzbank wieder montiert sind, können die Blumenkästen bepflanzt und eingesetzt werden. Gewählt wurden Bewässerungskästen, in die an einer Ecke Wasser eingefüllt wird, das dann, durch einen Boden getrennt, unter den normal in der Erde eingepflanzten Blumen steht und diese nach Bedarf versorgt. So kann kein Wasser aus dem Kasten heraus- oder überlaufen. Die Kästen in weiß und braun gibt es in allen Gartenmärkten.