Manch ein Wein sollte noch einige Zeit liegen, damit er seinen vollen Geschmack entfalten kann. Doch dabei ist Vorsicht geboten: Zu warm gelagerte Weine altern schneller.
Die richtige Temperatur ist das A und O der Weinlagerung - da sind sich alle Experten einig. Denn je wärmer es ist, desto schneller reift der Wein, erläutert das Immobilienportal Immowelt.de. Über die genaue Gradzahl aber streiten sich die Gemüter. Wer eine Temperatur zwischen sieben und 18 Grad wählt, liegt jedenfalls nicht falsch. Zu kühl braucht der Raum gar nicht zu sein, wichtig ist aber eine konstante Temperatur. Zu starke Schwankungen zwischen Tag und Nacht, aber auch Sommer und Winter, sind zu vermeiden. Denn dies bedeutet Strapazen für den Wein, was sich auch im Geschmack bemerkbar machen kann.
Auch die Luftfeuchtigkeit ist ein entscheidendes Qualitätskriterium für das Weinlager. Sie sollte deutlich über 60 Prozent liegen. Schalen mit Wasser oder feuchtem Sand können dabei helfen, das Klima für den Wein zu verbessern, rät Immowelt.de. Denn: Ist die Luftfeuchtigkeit zu gering, kann der Korken austrocknen und schrumpfen. Als Folge bekommt der Wein zu viel Sauerstoff und oxidiert im schlimmsten Fall.