Der wilde Westen hält nach wie vor die Fantasie vieler Kinder gefangen. Nicht zuletzt durch die populären Romane von Karl May und ihre noch viel bekannteren Verfilmungen aus der Winnetou-Filmserie stehen in Deutschland seit Generationen die Indianer-Kostüme in der Beliebtheitsskala ganz oben. Daher gibt es neben dem üppigen Angebot an kaufbaren Faschingskostümen aus dem Kaufhof oder Versand auch eine große Menge an Bastelanleitungen für das Indianerkostüm im Eigenbau.
Der typische Indianeranzug ist ein (meist braun gefärbter) Zweiteiler mit Fransen und farbprächtigen Applikationionen. Dazu gehören als Accesoires natürlich ein möglichst prächtiger Federschmuck oder eine schwarze Indianerperücke mit Adlerfedern. Eine Waffe sollte der kleine Krieger natürlich auch aufweisen können, dafür gibt es ungefährliche aber echt aussehende Tomahawks aus Plastik zu kaufen. Falls man das nicht möchte, sind Pfeil und Bogen auch relativ schnell selbst gebastelt. Pazifistischer eingestellte Jung-Indianer können natürlich stattdessen lieber eine Friedenspfeife dabei haben. Auch an Schmuck darf es nicht fehlen, der kleine Indianer benötigt natürlich ein Totem, sowie weitere Halsketten und Amulette, zum Beispiel eine Bärenkrallen-Kette.
Das andere beliebte Kinderkostüm aus dem wilden Westen ist der Cowboy. Das Kostüm ist relativ schnell zusammengestellt: eine braune Hose oder Jeans kombiniert mit einem Holzfällerhemd oder einem weissen Hemd - eventuell auch mit schwarzer Lederweste. Die Hauptsache ist natürlich, dass der Cowboy einen zünftigen Cowboyhut vorweisen kann. Auch auf einen typischen Colt kann man nicht verzichten, ideal ist es, wenn es auch einen passenden Patronengürtel gibt.