Zunächst müssen Sie die Multiplexplatten zusammenschrauben: Dazu bohren Sie einfach an drei Stellen der Platten, 30 cm vom oberen und unteren Rand entfernt sowie in der Mitte, insgesamt 12 Löcher mit einem 8 mm-Holzbohrer in die Platten. Dann werden die M8-Schrauben mit Unterlegscheiben und Muttern oben und unten durch die Flachverbinder gesteckt und fest verschraubt. Damit erhalten Sie eine durchgängig, sechs Quadratmeter große Fläche für Ihr Floß.
Jetzt kommt die Fleißaufgabe: 600 Flaschen wollen mit dem Floßrumpf verschraubt werden. Dazu werden die Flaschendeckel mit dem Brett verschraubt.
Teilen Sie zunächst das Brett an der Oberseite in 600 Quadrate mit einer Kantenlänge von 10 cm auf. Jeweils in der Mitte dieser Quadrate wird eine Schraube eingedreht, an der unten eine Flasche mit dem Deckel befestigt angeschraubt wird. Nach und nach wird so ein Schwimmkörper aus PET-Flaschen aufgebaut, der das ganze Floß von unten trägt.
Steuern können Sie das Floß entweder mit Staken oder Paddeln, wenn Sie mögen können Sie auch ein Segel montieren; dies erfordert allerdings einige Sachkenntnis um wirklich ans gewünschte Ziel zu kommen.
Durch die flexible Konstruktion kann das Floß zum Transport in 1 x 2 Meter große Teilsegmente zerlegt werden; bei Bedarf lässt sich natürlich auch eine andere Segmentierung wählen. Verlorene oder zerstörte Flaschen lassen sich jederzeit durch Neue ersetzen; die schiere Masse an Flaschen macht das Floß nahezu unsinkbar.
Wir wünschen Ihnen guten Wind, viel Spaß und eine schöne Tour mit Ihrem Floß!
Nichts für Nichtschwimmer! So narrensicher diese Konstruktion auch sein mag – alle "Passagiere" müssen schwimmen können.
Die Floßbesatzung muss zudem nüchtern sein, das Fahren geschieht auf eigene Gefahr; wir müssen daher säntliche Haftungsansprüche von uns weisen. Auch die jeweilige Gewässernutzungsordnung muss beachtet werden.
In großen Flüssen (Rhein, Donau) besteht zudem erhebliche Gefahr durch Strömungen, Stromschnellen und Untiefen.
Setzen Sie das Floß daher nur auf stehenden Gewässern ein!