Die meisten Türkränze, die in der Adventszeit aufgehängt werden, sind immergrün. Mal werden sie aus Tannenzweigen gewunden oder aus Eibengrün, mal aus Lebensbaum oder aus dem glänzenden Laub der Stechpalmen. Sehr hübsch sind auch Türkränze aus herbstlichen Eriken (Heide)!
Die meisten Kränze sind gleichmäßig rund, einige verjüngen sich nach oben hin, ähnlich wie Lorbeerkränze, die man früher den "Helden” um die Stirn legte. Bänder umwinden das dunkle Grün, dicke Schleifen dienen als Aufhängung. Manchmal sind rote Beeren hineingebunden, ebenso silbrige Distelköpfe, Zapfen, Kugeln oder Sterne.
Der Brauch, in der Adventszeit Kränze an den Türen aufzuhängen, ist bei uns noch nicht alt, setzt sich aber als Geste vorweihnachtlicher Freude immer mehr durch. Denn Kränze stecken voll mythischer Bedeutung, die wir auch ohne Worte verstehen. Ohne Anfang und Ende sind sie Symbol der Unendlichkeit und des ewigen Kreislaufes der Natur. So wie Tag auf Nacht, Sommer auf Winter, Werden auf Vergehen folgt, so dreht sich das Rad des Kranz es.