Wer keine Gartenbeete mit Frostschutzbedarf hat, muss sich etwas anderes zur Entsorgung der Weihnachtsbäume überlegen. Die normale Restmülltonne oder ein abgelegenes Waldstück sind aber die falschen Orte.
„Die richtigen Entsorgungsstellen für den trockenen Baum sind entweder der eigene Komposthaufen, die Biotonne, lokale Wertstoffhöfe oder von der Gemeinde vorgesehene Christbaum-Sammelplätze“, erläutert Anne Kronzucker, Rechtsexpertin der D.A.S. Versicherung.
Teilweise werden die Bäume auch vom zuständigen Müllversorger als Sperrmüll vor der Haustür abgeholt. Nähere Informationen zu Wertstoffhöfen, speziellen Sammelstellen für Weihnachtsbäume oder Abholservice gibt die lokale Presse oder die Stadtverwaltung.
Ensorgung von Weihnachtsbäumen auf dem Wertstoffhof
Beim Transport zum Wertstoffhof sind allerdings einige Regeln zu beachten. Nach der Straßenverkehrsordnung (§ 22 StVO) muss die Ladung verkehrssicher verstaut und gegen Herabfallen besonders gesichert werden.
„Um ein Bußgeld zu vermeiden, müssen große Bäume deshalb gut befestigt auf dem Dachgepäckträger transportiert werden“, empfiehlt die D.A.S. Juristin. „Kleinere Bäume können Sie auch im Kofferraum unterbringen.“
Ragen sie allerdings mehr als einen Meter über das Heck hinaus, muss am Stammende ein rotes Warntuch oder ein entsprechendes Schild angebracht sein. Ansonsten droht beim Transport von ungesicherter Ladung eine Geldbuße von 35 Euro.