Die Landwirtschaftskammer rät davon ab, den Weihnachtsbaum trocken über die Festtage stehen zu lassen oder Frostschutzmittel zu verwenden. Beim Einsatz von Glyzerin zeigte der Baum bräun-rötliche Verfärbungen. Außerdem bildeten sich im Wasser Schimmelpilze. Die Landwirtschaftskammer rät weiter, den Weihnachtsbaumständer immer mit genügend Wasser zu füllen. Gerade die Fichte reagiert auf fehlendes Wasser mit vorzeitigem Nadelfall.
Eine Alternative zum Weihnachtsbaumständer ist der Kauf eines Weihnachtsbaumes mit Topf und intaktem Wurzelballen. Durch die verbleibenden Wurzeln kann der Baum noch genügend Wasser aufnehmen, um auch unter Wohnzimmertemperaturen bis ins neue Jahr frisch zu bleiben. Voraussetzung ist natürlich auch hier das regelmäßige Gießen.
Von einem späteren Auspflanzen des Weihnachtsbaums in den Garten ist aber vor allem bei der Nordmanntanne abzuraten, da diese eine Pfahlwurzel bildet, die bei der Ballenentnahme so stark geschädigt wird, dass keine Anwachsgarantie gegeben werden kann.