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 Es funkelt, glänzt und fällt dennoch niemandem auf, weil es als so selbstverständlich hingenommen wird, dass man gar nicht mehr weiß, welche Bereicherung es für die Küche oder das Bad war und wie sehr es den Raum aufwertet. Die Rede ist von Armaturen. Man benutzt sie jeden Tag und denkt dennoch als letztes an sie, wenn es darum geht, einen Raum neu auszustatten. Dabei sind es gerade die Armaturen, die einem Raum Stil, Eleganz, aber auch Farbe verleihen können. Ohne Armaturen sind Küche, Bad und auch die Dusche einfach nicht komplett.
Eine Armatur richtet sich immer nach dem in der Rohrleitung herrschenden Druck und der Temperatur. Sie werden bei Wasserleitungen – auch bei Gasleitungen redet man von Armaturen – als Absperr- oder Drosselventile bezeichnet. Man kennt solche Ventile besser unter dem Namen: Wasserhahn. Und bei solch einem Wasserhahn ist es ein Ventilteller, der die Rohrleitung verschließt.
Gleichzeitig ist eine Armatur eine sogenannte Mischbatterie, weil in und durch sie das warme und kalte Wasser miteinander vermischt wird und man dadurch die gewünschte Wassertemperatur erhält. Armaturen kann man an verschiedenen Orten einsetzen: So gibt es Küchenarmaturen, Badarmaturen, Waschtischarmaturen, Duscharmaturen, Wannenarmaturen oder auch Bidearmaturen. Die Armaturen für die verschiedenen Verwendungszwecke, die vom Raum abhängen, in dem die Armatur benötigt wird, werden noch mal in verschiedene Kategorien unterschieden. Linienarmaturen: Darunter versteht man den klassischen Wasserhahn, den man selbständig per Hebel – in Fachkreisen wird er „Zugstange“ genannt - ein- und ausschalten kann. Weil mit dem Hebel/ der Zugstange die Wassertemperatur geregelt wird, handelt es sich hierbei um einen Einhebelmischer. Bei einer Zweigriffarmatur hat man wiederum separate Hebel oder zumeist Räder, jeweils für kaltes und warmes Wasser, mit denen man mischt, um die gewünschte Wassertemperatur zu erlangen. Sicherheitsarmatur: Eine solche Armatur kann ausschließlich im Kaltwasserbereich geöffnet werden, wodurch keine Gefahr besteht, sich zu verbrühen. Durch das Drehen gegen den Uhrzeigersinn steigt die Temperatur und die Wasserdurchflussleistung, womit durch eine Sicherheitsarmatur der Energie- und Wasserverbrauch besser reguliert und kontrolliert werden kann. Elektronikarmaturen: Bewirken maximale Hygiene, weil die Armatur nicht berührt werden muss. Denn bei einer Elektronikarmatur wird der Wasserstrahl durch optische Sensoren ausgelöst und stellt sich automatisch ab. Selbstschlussarmaturen: Bei dieser Armatur wird der Wasserfluss durch Druck auf einen Knopf gestartet und kann eine Dauer zwischen 5 und 35 Sekunden haben. Wie der Name schon sagt, stellt sich der Wasserfluss bei einer Selbstschlussarmatur automatisch wieder ab. Bei Armaturen sollte man auch auf die Geräuschklasse achten, die auf der Verpackung der Armatur verzeichnet ist. Als beste Einstufung gilt die Klasse „I“, bei der 20 Dezibel entstehen. Je leiser eine Armatur ist, desto besser fließt das Wasser hindurch. Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus und können hingegen jedesmal lautsark mitverfolgen, wenn ihr Nachbar duscht, und das nicht, weil er unter der Dusche singt, sollten Sie sich keine Sorgen um die Rohrleitungen im Haus machen, sondern ihrem Nachbarn vielleicht mal eine neue Armatur empfehlen. Denn normalerweise sind es nicht die Rohre, die für die Lautstärke verantwortlich sind, sondern allein die Armatur. Haben Sie geduscht, sich die Hände gewaschen oder gespült und haben wieder Seifenreste oder Wasserflecken auf ihrer Armatur, die Sie später mühsam wegputzen müssen, sollten Sie dazu übergehen nach jedem Benutzen der Armatur ein altes Handtuch oder Mikrofasertuch in der Nähe zu haben und damit die Armaturen abzuwischen. So sehen die Armaturen länger schöner aus. Muss die Armatur dennoch einmal gründlich gesäubert werden, nehmen Sie einfach ein Tuch, befeuchten es mit Essig und reinigen Sie damit die Armatur. Essig kann ihrer Armatur nichts anhaben und verleiht ihr wieder einen schönen Glanz. In der Küche hat man zumeist die Wahl zwischen Armaturen mit einem einfachen Wasserhahn oder mit ausziehbarer Geschirrbrause. Vorsicht ist dann geboten, wenn in der Küche ein Boiler oder Warmwasserspeicher angebracht ist. Man muss dabei dringend beachten, dass der Boiler nicht dem dauerhaften Druck der Wasserleitung ausgesetzt werden darf. Deshalb werden Boiler nicht mit normalen Armaturen kombiniert, sondern mit sogenannten Niederdruckarmaturen, die mit 3 statt 2 Anschlüssen ausgestattet sind. Die Niederdruckarmatur übernimmt mit dem dritten Anschluss die Wasserversorgung des Warmwasserspeichers. Das Frischwasser läuft durch die Armatur und dann in den Boiler, aber nur dann, wenn das Ventil der Armatur das Wasser auch durchlässt. Dies geschieht dann, wenn warmes Wasser aus dem Boiler benötigt wird. Durch diese Methode bleibt der Warmwasserspeicher druckfrei und kann nicht platzen. Zunächst zählt zu den Armaturen im Bad der Wasserhahn. Egal ob Einhebelarmatur oder Zweigriffarmatur: Sie haben die frei Wahl, wie sie ihr Bad gestalten möchten. Man sollte sich nur überlegen, was man im Bad braucht. Im eigenen Bad sollte man eher nicht zur Selbstschlussarmatur oder Elektronikarmatur greifen, weil sie keinen genügenden Wasserfluss bieten, um sich z.B. auch mal die Haare am Waschbecken zu waschen. Hingegen sind die Varianten der Selbstschlussarmatur oder Elektronikarmatur auf dem Gäste-WC oder auch öffentlichen Toiletten sehr sinnvoll, um den Wasserverbrauch einzuschränken und damit nicht nur Wasser zu sparen, sondern auch Geld.
Doch nicht nur das Waschbecken findet sich im Bad wider, sondern auch die Dusche oder auch die Badewanne. Und auch diese benötigen Armaturen, die auch in verschiedensten Varianten auftreten. Auch Warmwasserregler und die Brause gelten als Armatur, ebenso wie Duschsysteme, die aus einer festen großen Brause und einer kleineren, am Schlauch befindlichen und dadurch beweglichen Brause – üblicherweise auch Handbrause genannt – bestehen. Die Brausen kann man normalerweise so einstellen, dass die Tropfen entweder gestreut oder gebündelt werden; dadurch kann man entweder den ganzen Körper reinigen, oder gezielt Körperstellen massieren Wird zumeist in der Dusche verwendet, denn der große Vorteil einer Thermostat Armatur ist: Nach dem Öffnen fließt das Wasser sofort in der gewünschten Temperatur. Dadurch gibt es keine unnötigen Einstellverluste wie z.B. bei Zweigriffarmaturen. Und bei 38° Grad gibt es einen Anschlag, der das Verbrühen verhindert. Möchte man es dennoch mal etwas wärmer haben, drückt man den Entsicherungsknopf und kann höhere Temperaturen einstellen. Und selbst bei Druckschwankungen wird die Temperatur gehalten. Sollte es einmal zu einem Druckabfall beim Kaltwasser kommen, wird die Warmwasserzufuhr automatisch unterbrochen, um auch in einem solchen Fall eine Verbrühung zu vermeiden. Es gibt die verschiedensten Angebote der Hersteller. Doch was sich jeder zulegen kann, ist ein LED Wasserhahn Aufsatz, der das Wasser in blaues oder rotes Licht tauchen kann. Blau wird es dann, wenn das Wasser kalt ist, rot, wenn das Wasser warm wird. Man muss nur den alten Aufsatz abschrauben und den neuen LED Wasserhahn Aufsatz an dessen Stelle montieren.
Eine andere Variante wäre ein Wasserfall Glas Waschtisch mit LED Technik und beleuchtetem Wasserstrahl. Der Glaswasserfall leuchtet dabei in drei verschiedenen Farben: Blau bei einer Temperatur von 0° - 29°; Grün bei 30° - 38° und Rot bei 39° - 48°. Sollte das Wasser einmal wärmer als 49° Grad werden, fängt das Glas an zu blinken und signalisiert damit, dass das Wasser zu heiß wird und man sich verbrühen kann. Es werden lediglich vier AAA Batterien benötigt, um die LED-Lichter zu betreiben.
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