Allein 1997 stiegen die Wasserpreise in Deutschland um durchschnittlich 15,2%, ermittelte die amerikanische Beratungsgesellschaft National Utility Services (NUS). Schon bald wird durchschnittlich jeder Deutsche mehr als 1% seines Nettoeinkommens für Wasser ausgeben müssen. Unberücksichtigt dabei bleiben die hohen Energiekosten für die Erwärmung von Dusch- und Badewasser. Den wenigsten Verbrauchern ist bewusst, dass sie für die Erzeugung von Warmwasser mehr Energie benötigen, als für alle elektrischen Haushaltsgeräte, Fernsehen und Beleuchtung zusammen.
So gehen insgesamt ca. 13% des Energieverbrauchs im Haushalt auf das Konto Warmwassererzeugung, ca. 75% werden für Heizung aufgewendet, den Rest teilen sich die diversen Haushaltsgeräte, Fernsehen usw. Die Beleuchtung verbraucht nur ca. 2% der Energie. Wenn man sich erinnert, mit welchem publizistischen Aufwand z. B. die »Energie-Sparlampe« behandelt wurde, so ist es erstaunlich, wie wenig bekannt die viel effektiveren Energiespar- Möglichkeiten beim Warmwasser sind!