Handwerker hatten oft das Problem, dass sie einerseits zahlreiche Strom- und Wasserleitungen verlegen mussten, andererseits aber die strengen Regeln der DIN1053 keine Stemm- und Schlitzarbeiten im Mauerwerk mehr zulassen. Mit Vorwandsystemen für das Bad haben Hersteller etliche Installationsarbeiten revolutioniert: Arbeitsaufwand, Lärm und Schmutzanfall verringern sich bei kürzeren Montagezeiten. Gleichzeitig bieten die Systeme aber Gestaltungsmöglichkeiten, die bisher nur mit erheblichen Zusatzarbeiten erzielt werden konnten.
Eine Vorwandinstallation kann auf unterschiedliche Art vorgenommen werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Montage-Rahmen. Diese Gerüste werden an der Wand oder am Boden verschraubt; alle Leitungen, Anschlüsse und z. B. Spülkästen werden im Rahmen befestigt bzw. innerhalb des Rahmens verlegt. Verkleidet werden diese Gerüste dann mit feuchtebeständigen Gipskarton- oder Spanplatten. Auf dieser Platte werden dann die Ausstattungsobjekte wie Wasch-, Toilettenbecken, Urinal, Bidet, Dusch- und Badewanne mit den Anschlüssen verbunden.