Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Verbesserung der Schallschutzeigenschaften des Badezimmers. Werden Objekte direkt an einer Wand montiert, übertragen sich z.B. Wassereinlauf und -ablaufgeräusche auf das gesamte Gebäude. Fast jedem ist die akustische Begleitung einer Toilettenspülung in anderen Räumen bekannt. Vorwandinstallationssysteme verhindern diese Geräuschübertragung nicht, aber sie verringern sie unter Umständen erheblich. Denn die vor der Wand liegende Installation vermindert die Wandkontakte und der mit Dämmstoffen versehene Zwischenraum wirkt als Schall- und Wärme-Isolierung.
Einen Schritt weiter sind Installationsbausteine, die bereits ab Werk alle im Badezimmer benötigten Ver- und Entsorgungsleitungen, Befestigungen und Anschlüsse vorkonfektioniert enthalten. Teilweise werden die Sanitärgegenstände direkt mitgeliefert. Der Baustein braucht nur noch mit den Zu- und Abwasserleitungen verbunden werden.
Die von der Technik einfachste Variante ist die Befestigung von Leitungen, Armaturen und Halterungen direkt auf der Wand. Davor wird eine zweite Wand befestigt, aus der dann wiederum nur die Anschlüsse hervorschauen. Diese Variante verzichtet auf einen Gerüstaufbau, was zwar unter Umständen die Maßnahme verbilligt, aber eventuell mehr Unwegbarkeiten mit sich bringt (Genauigkeit, Flexibilität).