bbs/Du. Mosaike gehören zu den ältesten Fußböden der Kulturgeschichte und sind in allen Kulturkreisen bekannt. Die Ursprünge der Dekorkunst reichen bis in die Antike zurück, wo Griechen und Römer die bunten Steinchen als Gestaltungsmittel auf Fußböden und Wänden einsetzten oder Wohnhäuser, Bäder und Thermen damit verzierten.
Damals wurde jedes einzelne Mosaiksteinchen auf die Wand gesetzt. Heute dagegen bietet der Fachhandel so genanntes Glasmosaik auf vorgefertigten Tafeln an, sodass auch Heimwerker ihr Bad in Eigenregie mit Mosaik verzieren können. Die jahrhundertealte Tradition wird dabei heute mit ganz modernen Mitteln für das 21. Jahrhundert fit gemacht.
So werden neue Motive durch den Computer gelesen und für die Reproduktion mit Mosaik übersetzt. Auch die Qualität der Mosaike hat sich im Vergleich zur Antike erheblich verbessert. Die einzelnen Steinchen weisen heute eine glatte, gleichmäßige Oberfläche, abgeschrägte Kanten und homogene Farben auf. Das macht ihre Verwendung nicht nur im privaten Bereich interessant, sondern auch für Geschäftsräume attraktiv. Immer mehr Bars, Cafés und Diskotheken schmücken sich mittlerweile mit Glasmosaik.
Zu Hause aber wird nach wie vor das Bad am liebsten mit den funkelnden Steinen verziert. Dabei lassen sich auch in Küche, Treppenaufgängen oder im Wohnzimmer spannende Akzente setzen. Grundsätzlich kann man zwischen Mosaiken, die auf einem Gewebegitter angeordnet sind, und den Mosaiken auf vorgefertigten Tafeln unterscheiden. Letztere eignen sich insbesondere für Feuchträume, denn eine Papierklebefolie auf der Vorderseite der Tafeln fixiert die Mosaike sicher, bis die Fliesen fest an der Wand kleben. Beim Gewebegitter besteht die Gefahr, dass sich das Gewebe in der Feuchtigkeit auflöst, sodass sich Steine lösen können.