bbs/Ew. Verschiedene Tätigkeiten in der Küche erfordern unterschiedliche Arbeitshöhen.
Küchenplanungen, die die Ergonomie nicht berücksichtigen und deshalb nicht körpergerecht ausgeführt sind, können zu schmerzhaften Wirbelsäulenbeschwerden führen. Abhilfe schon im Vorfeld schafft hier eine ergonomisch richtig, individuell auf den Benutzer zugeschnittene Küchenplanung, die rückenschonende Arbeitsbedingungen, Bedienkomfort und Sicherheit vereint. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die optimale Anpassung von Arbeitsgeräten und Einrichtungsgegenständen an die Bewegungsabläufe Bandscheibenbelastungen vorbeugen.
Die empfohlene Arbeitshöhe muss der Körpergröße des Nutzers angepasst sein.
Sinnvoll ist es, unterschiedliche Höhen einzuplanen, wie beispielsweise der Spülenbereich bis zu 15 cm höher als der allgemeine Vor- und Zubereitungsbereich. Abgesenkte Kochzentren erleichtern die tägliche Arbeit und lockern zudem das starre Küchenbild auf. Für die Arbeit in der Küche raten Ergonomiewissenschaftler zu einem häufigen Wechsel der Arbeitshaltung. Empfohlen wird auch ein Sitzarbeitsplatz.
Für eine funktionelle und ergonomische Einbauküche empfehlen die Wissenschaftler Auszüge statt den statisch angeordneten Fachboden. Somit sind eine gute Übersicht und angenehme Zugriffsmöglichkeiten gewährleistet. In bequemer Sicht- und Greifhöhe eingebaute Backöfen und Kühlschränke oder jetzt auch Spülmaschinen sind besonders zu empfehlen und bereits bei vielen Küchenmöbelherstellern im Lieferprogramm enthalten.
(Quelle: Medienservice Berlin)