Bei der Verlegung der Rohre zu den Zapfstellen muss darauf geachtet werden, dass die Rohre immer im rechten Winkel verlegt werden und nicht diagonal durch den Raum, damit auch noch nach Jahren nachvollzogen werden kann, wo das Rohr unter dem Estrich oder im Putz verlegt wurde. Ein Fixieren der MT-Verbundrohre ist wie bei Metallrohren unbedenklich.
Im Heizungsbereich wird ebenfalls vom Verteiler aus gearbeitet. Hier verfügen gute Systemanbieter über eine Vielzahl von Zubehörarmaturen und Ventilen, die jede Installationsart möglich machen. Der Heimwerker kann die Heizkörper so auf unterschiedliche Arten anschließen. Die Rohre können paarweise direkt aus der Wand, aus dem Estrich oder wechselseitig an den Heizkörper angeschlossen werden.
Das System sollte darüber hinaus spezielle Fußleisten und Fußleistenfittings enthalten, die einen unkomplizierten Anschluss direkt an der Fußleiste möglich machen. Auch sollte der Anwender noch die Wahl zwischen dem üblichen Zweirohr- und einem Einrohrsystem haben.
Komplexe Rohrsysteme mit hoher Flexibilität sind für den Heimwerker die Voraussetzung, dass er sich an die Thematik "Wasser" in z. B. seinem Badezimmer herantraut. Dabei muss er sofort erkennen können, dass er alle Installationen relativ einfach realisieren kann, ohne sich mühsam alle Elemente einzeln selbst zusammenstellen zu müssen. Ist für ihn nur ein geringes Risiko erkennbar, dass er Fehler machen kann, wird er voraussichtlich eher die Finger von der Eigenverlegung lassen. Denn ihm ist bewusst, welche hohen Schäden Wasser innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung anrichten kann.