Das Umweltbundesamt empfiehlt, dass Filter und Enthärtungsanlagen alle zwei Monate, Rohrtrenner und Sicherheitsventile alle sechs Monate inspiziert werden. Trinkwassererwärmer sollten einmal jährlich unter die Lupe genommen werden.
Der Trinkwasser-Check, der von Innungsbetrieben vor Ort angeboten wird, umfasst laut ZVSHK, dem "Zentralverband Sanitär Heizung Klima", alle Punkte, die Sicherheit, Hygiene und Sparsamkeit betreffen und dauert in einem Einfamilienhaus nicht viel länger als einen halben Tag. Ist alles okay beziehungsweise sind die festgestellten Mängel behoben, gibt es ein Prüfsiegel (siehe www.wasserwaermeluft.de).

- Foto: Grünbeck
Wer es genau wissen will, findet im Handel Trinkwassertest-Sets zur Bestimmung der Trinkwasserqualität. Diese Sets verfügen über sämtliche Hilfsmittel, um auf einfache und genaue Weise die Wasserqualität zu ermitteln. Kritiker halten die Ergebnisse für zu ungenau, besser ginge es nur mit dem Einsenden einer Probe an ein Labor.
- Zum Selbermachen: "Schadstofftester" von Greenpeace, auf www.test-wasser.de findet sich ein ganzer Shop mit Preisen von 40-80 Euro. Hier finden Sie eine Videoanleitung zum Thema Wasser testen
- Labor: Stiftung Warentest bietet für 28 Euro eine Analyse an, bei www.inlabo.de geht's ab 48 Euro los, Wassertests kann man auch in fast allen Apotheken machen lassen
In der Wasseraufbereitung wird auch Membrantechnik eingesetzt, um unerwünschte Wasserinhaltsstoffe abzutrennen.
Entsprechend der Aufgabenstellung (Trenngrenze) unterscheidet man die Membrantrennverfahren Mikrofiltration (MF), Ultrafiltration (UF), Nanofiltration (NF) und Umkehrosmose (RO). Die Elektrodeionisation (EDI) kann als Kombinationsverfahren Membrantechnik/Ionenaustauscher systematisch auch hier angesiedelt werden. (Schema: Grünbeck)