Lassen Sie die Wunde kurz ausbluten. Dadurch werden Schmutzpartikel und Krankheitserreger ausgeschwemmt. Zusätzlich sollten Sie die Wunde mit einem Wunddesinfektionsmittel, wie z.B. YPSILIN oder HANSAMED-Spray reinigen. Drücken Sie dann die Wundränder aneinander und kleben Sie ein Pflaster quer zur Schnittrichtung, damit die Wunde nicht auseinanderklafft. Schnittwunden, die länger als ein Zentimeter sind, sollten vom Arzt genäht oder geklammert werden.
Kühlen Sie kleineren Brandwunden sofort und so lange im kalten Wasser, bis der Schmerz nachlässt. Brandblasen nicht aufstechen, da diese als Schutz für das verletzte Gewebe dienen. Größere Verbrennungen wickeln Sie locker in ein steriles Verbandtuch ein und suchen möglichst schnell einen Arzt auf oder rufen den Notarzt an.
Bei Verbrühungen mit heißem Wasser müssen Sie sofort die nasse Kleidung entfernen, damit die Hitze nicht in Kontakt zum Körper kommt. Kleidung, die in der Wunde klebt, darf nur der Arzt entfernen.
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