Glasbruchmelder gibts es in aktiver und passiver Bauweise:
Aktive Glasbruchmelder überwachen den gesamten Raum mit einem eingebauten Mikrofon, dass auf die spezifischen Klangcharakteristika von berstendem Glas eingestellt ist. Sobald Glas in der Reichweite des Sensor splittert, in der Regel sind dies 5 bis 7 Meter, löst das Gerät Alarm aus.
Passive Glasbruchmelder arbeiten auch auf akustischem Weg, werden aber direkt auf die Scheibe aufgeklebt. Der piezoelektrische Sensor registriert den Körperschall von berstendem Glas, reagiert aber nicht auf Klopfen oder Öffnungs/Schließgeräusche des Fensters. Passive Glasbruchmelder können entweder direkt an die Alarmanlage gekoppelt werden oder für sich allein mit einem Warnton ausgestattet die Fenster überwachen.
Passive Glasbruchmelder sind häufiger bei festinstallierten Alarmanlagen zu finden, aktive Glasbruchmelder eignen sich auch für Privathaushalte oder wenn die Fenster unauffällig aus der Distanz überwacht werden sollen.