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Spätestens seit der letzten Fußballweltmeisterschaft wird in Deutschland wieder gerne "Flagge gezeigt". Wenn man mit seiner Flagge aber gerade einmal nicht im Autokorso unterwegs ist, stellt sich schnell die Frage, ob sich die Anschaffung eines Fahnenmastes oder einer Fahnenstange lohnt, mit denen man die Fahnen langfristig präsentieren kann.
Bei Altbauhäusern in der Stadt sieht man noch ab und zu alte Fahnenstangen an den Fassaden. Für die Hauswand gibt es die Fahnenstangen-Halterungen als Wandhülsen. Doch die meisten Flaggen werden heutzutage im Garten oder Schrebergarten gehisst. Dazu empfehlen sich Fahnenmasten aus Aluminium oder Holz, die mit einer Bodenhülse fest im Garten verankert sind. Wenn der Flaggenmast öffentlich zugänglich sein wird, sollte man auch den Kauf einer zusätzlichen Diebstahlssicherung für Fahnenmast und Flaggen in Erwägung ziehen.
Zusätzlich zu den fest verankerten Fahnenmasten bieten einige Hersteller auch mobile Fahnenmaste an, die einfach mitgenommen und eingeschraubt oder aufgestellt werden können.
Das Allround-Modell unter den Fahnenmasten ist dieses Modell. Die Alu-Teleskopstange kann auf Wunsch auf 1,5 Meter eingefahren werden und so bis zur nächsten Fußball-WM platzsparend verstaut werden.
Komplett ausgefahren hat der Fahnenmast hat eine Länge von 5 Metern. Im Lieferumfang ist bereits eine Deutschlandflagge enthalten, die bei Bedarf natürlich gegen eine eigene Länderflagge ausgewechselt werden kann.
Der Fahnenmast ist so einfach zu bedienen, dass er in wenigen Minuten aufgebaut oder abgebaut ist.
Weitere Infos zum Flaggenmast: Fahnenmast, Länge ca. 5 m, zusammengesteckt ca. 1,5 m, 4x Rohrabschnitte inkl. Feststellringe, 1x Kugelkappe 70 mm, inkl. Kunststoff-Bodenhülse ca. 50 cm, 2x Alu-Haken, Gewicht ca. 3,1 kg. 1x Deutschlandfahne.
Ca. 34,99 Euro
Fahnenmast mit Deutschlandflagge online kaufen >>  - Fahnenmast im Selbstbausatz (Foto: GAH)
In den meisten Fällen bedarf die Errichtung eines Fahnenmastes im Garten keiner Baugenehmigung, man sollte aber einen gewissen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze einhalten. Außerdem sollte man darauf achten, die Nachbarn nicht durch die Geräusche eines nicht fest genug gespannten Seilsystems zu belästigen.
Eine Entscheidung zwischen Aluminium-Flaggenmast oder Holz-Flaggenmast ist im wesentlichen eine Geschmacksfrage. Die Alu-Fahnenmasten sind besonders pflegeleicht und langlebig. Viele Hersteller bieten Alu-Masten mit glänzend eloxierten Oberflächen an, die langfristig vor Rost schützen. Bei Holzmasten ist hingeben ab und zu ein Neuanstrich fällig. Dafür sehen Fahnenmasten aus Holz traditioneller aus, besonders in einer gemütlichen Gartenlaube. Ein Drehausleger sorgt beim Fahnenmast dafür, dass die Flagge auch bei völliger Windstille noch zu erkennen ist.
Wer einen Fahnenmast im eigenen Garten selber aufstellen möchte, findet im Baumarkt oder Internet-Versandhandel einige günstige Selbstbausätze ab etwa 60 Euro. Diese Bausätze enthalten alle benötigten Komponenten: den eigentlichen Mast (als Einzelmast oder Stecksystem), eine Bodenhülse für die stabile Verankerung, ein Seilspannsystem mit Seilbeschlägen inklusive Hiss-Seil und eine Abdeckkappe für die Mastspitze.
Beim Aufstellen des Fahnenmastes ist eine solide Verankerung das wichtigste, besonders in windigen Gegenden. Die Bodenhülse muss tief genug eingesetzt und mit Betonfundament befestigt werden. Beachten Sie bei der Kalkulation der Fahnenmasthöhe, dass durch das Versenken im Boden noch etwas von der Höhe verloren geht.
Inzwischen gibt es sogar schon Gartenhäuser und Klettertürme, bei denen ein Fahnenmast bereits im Grundbausatz enthalten ist.
Eine Alternative zum Einbetonieren der Bodenhülsen bieten Einschraub-Bodenhülsen. Diese sind dann allerdings nicht so stabil wie ein Betonfundament.
Ein echter Heimwerker und Bastler will seinen Fahnenmast natürlich kompett selbst bauen. Inzwischen gibt es dazu einige Bauanleitungen im Netz, allerdings auf Englisch:

Der stolze neugebackene Fahnenmastbesitzer fragt sich oft: was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fahnen und Flaggen. Im umgänglichen Sprachgebrauch werden beide Begriffe oft synonym verwendet. Die die Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e. V. klärt allerdings im Internet darüber auf, dass es sich bei Flaggen um "austauschbare" Massenprodukte handelt, während eine Fahne im eigentlichen Sinn ein aufwändig verziertes Einzelstück ist.
Neben der einleitend erwähnten neuen Freude an der Deutschlandflagge, lassen sich in den letzten Jahren noch ein paar weitere Trends und Fahnenmoden beobachten. Bei den Länderfahnen sind nämlich neben der Bundesflagge oder der alten DDR-Flagge auch Bundesländerfahnen (z.B. Bayern) oder die Europaflagge sehr beliebt. Spitzenreiter unter den ausländischen Fahnen sind seit Jahren die amerikanische Flagge und die brasilianische Flagge. Es folgen die europäischen Nachbarländer.
Politische Aussagen (von der Reichskriegsflagge bis zum roten Stern) treten inzwischen stärker in den Hintergrund und könnten den nachbarlichen Frieden im Garten unter Umständen auch unnötig beeinträchtigen. Dank der Erfolge der Piratenpartei erfahren allerdings gerade Piratenflaggen eine neue Renaissance. Zeitlos beliebt sind auch Flaggen von Sportvereinen.
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