Zunächst muss der Untergrund der Mauer sorgfältig gesäubert werden, dann wird mit einem dicken Bleistift oder Kreide die Länge der Wand auf dem Boden aufgezeichnet. Soll die Mauer in einem Winkel verlaufen, muss die Linie entsprechend angepasst werden.
Messen Sie nun mit einer Richtlatte und einer Wasserwaage nach, ob im Verlauf der Mauer Unebenheiten vorhanden sind. Diese müssen Sie mit Mörtel ausgleichen. Dann wird die erste Mörtelschicht aufgetragen – die Dicke variiert dabei je nach der Beschaffenheit des Untergrunds. Auf diese erste Mörtelschicht wird dann eine Bitumenschicht gelegt; diese dichtet die Mauer gegen Feuchtigkeit aus dem Boden ab. Auf diese Bitumenschicht wird dann dann eine zweite Mörtelschicht aufgetragen.
Nun werden die ersten Steine gesetzt: Die Ausrichtung der ersten Steinreihe muss mit großer Sorgfalt erfolgen, wenn's hier schief sein sollte, trifft es die ganze Mauer. Wasserwaage und Winkelmaß sind also Pflicht!