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Sie haben einen besonderen Lieblingsort im Garten, den Sie noch weiter verschönern möchten? Sie würden sich am liebsten nur dort aufhalten, wenn Sie im Garten sind und haben auch schon eine Bank dorthin gestellt? Es fehlt Ihnen nur eine schöne Abgrenzung zum Rest des Gartens? Wie wäre es dann mit einer Pergola, die Ihren Lieblingsort umrahmt und an der Planzen emporklettern können? Denn eine Pergola ist ein raumbildender Säulengang oder auch Pfeilergang und ist schon seit der Antike vor allem für die Zierde von Villen sehr beliebt. Sie eignet sich als Rankhilfe für Kletterpflanzen, insbesondere für Efeu, Wildreben oder Prachwinde. Weil diese Ranken im Laufe der Jahre immer schwerer werden, müssen die tragenden Pfosten der Pergolen fest im Boden verankert werden und starkem Wind standhalten können. Eine Pergola kann aus verschiedenen Materialien bestehen wie einem Metallgeflecht oder auch Holz. Entweder steht sie frei und kann einen Ort überdachen, oder sie ist direkt an ein Haus angebaut und bildet dadurch einen schönen Ein- und Ausgang für den Garten. Sogar als Carport können Pergolen dienen. Wenn Sie sich eine Pergola in Ihrem Garten aufstellen möchten, benötigen Sie grundsätzlich keine Baugenehmigung, weil Pergolen im Normalfall weder ein festes Dach haben noch eine Brandgefahr darstellen. Man sollte jedoch darauf achten, dass der vorgeschriebene Abstand zu anderen Grundstücken eingehalten wird, sodass z.B. auch keine Pflanzen auf andere Grundstücke übergreifen können. Zudem darf keine Sichtbehinderung bei der Straßenausfahrt entstehen. Und sobald eine Pergola überdacht wird, um sie z.B. als Carport zu nutzen, ist ein genehmigter Bauplan verpflichtend.
Wer genau wissen will, wie eine Pergola zu bauen ist, der sollte in unsere ausführliche Pergola Bauanleitung schauen. Eine Pergola lässt sich mit den Materialien Holz, Naturstein, Kunstgestein und Metall errichten. Wer wiederum nicht nur eines dieser Materialien benutzen möchte, kann diese natürlich auch ohne Weiteres kombinieren. Wichtig ist vor allem, dass die Baustoffe tragfähig und wetterfest sind. Deshalb muss man immer darauf achten, dass das Metall witterungsbeständig ist, indem es verzinkt wurde, und das Holz wiederum imprägniert ist.  Wer nämlich unbehandeltes Holz verwendet, wird schnell feststellen, dass es bereits nach kürzester Zeit verrottet. Sollte man dennoch Holz nutzen wollen, welches nicht mit einer Imprägnierung behandelt wurde und trotzdem lange standhält, dann sollte man auf Lärchen- oder Eichenholz zurückgreifen.
Der beste Schutz bleibt allerdings Holz mit Kesselimprägnierung. Bei der Kesselimprägnierung wird das Holzschutzmittel mit hohem Druck in den Balken gepresst, sodass es tief in das Holz eindringt und es somit lange haltbar macht.
Holzschutzmittel selbst auftragen ist dabei weniger effektiv, weil Lackfarben abblättern und Lasuren auswaschen oder ausbleichen. Außerdem sollte man bedenken, dass die Nachbehandlung schwierig ist, wenn Pflanzen an der Pergola emporwachsen. In diesem Fall wäre ein Neuanstrich der Pergola nur auf Kosten der Pflanzen zu bewerkstelligen.
Weiterhin ist zu beachten, dass die Pfosten der Pergola immer über der Erde stehen sollten, weil sie durch Bodenberührung besonders schnell verrotten können. Die Pfosten stehen deshalb am besten auf Pfostenankern aus verzinktem Metall, die wiederum entweder eingerammt oder auch einbetoniert werden. Möchte man eine Pergola mit einem rustikaleren Aussehen aufstellen, ist besonders die Steinsäule geeignet. Denn eine Pergola aus Stein ist haltbarer als eine Pergola aus Holz, vor allem dann, wenn sie aus Naturstein oder Betonformteilen besteht. Der große Vorteil von Steinsäulen sind deren lange Haltbarkeit, weil sie nicht verrotten können. Zwar können sie mit Moos zuwachsen, doch kann man diesen Effekt als weiteres Dekoelement im Garten nutzen. Leider ist Naturstein teuer, weil er zum einen handbehauen ist und zum anderen hohe Transportkosten verursacht. Die günstigere Variante bleiben demnach Betonformteile, wenn man eine Pergola aus Stein aufstellen will. Wer es weniger wuchtig möchte, der sollte sich für eine Pergola aus Metall entscheiden. Auch sie sind äußerst stabil und zudem auch leichter als Steinsäulen oder eine Pergola aus Holz. Entweder kauft man die Pergola aus Metall in fertigen Elementen oder lässt sie sich nach eigenen Wünschen anfertigen. Eine Pergola aus Metall sollte durch einen Anstrich oder noch besser eine Verzinkung rostsicher gemacht werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel über Gartenzäune, die ebenso behandelt werden sollten. Möchten Sie Kletterpflanzen die Pergola emporwachsen lassen, dann muss man darauf achten, welche Pflanze zu welcher Pergola Konstruktion passt. Metall z.B. hält nur sogenannten schwache Kletterer aus, zu denen Kletterrosen oder Jasmin gehören. Die Pflanzen unterscheidet man in vier verschiedene Gruppen, über die man sich ausführlicher in unserem Artikel über die Kletterpflanzen informieren kann, um die passende Art für die eigene Pergola zu finden.
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