Es ist ratsam, bei der Verlegung des Pflasters an einer geraden Seite zu beginnen. Spannt man dazu im rechten Winkel in einem Abstand von etwa 1,50 Meter Schnüre, erhält man automatisch eine gerade Stoßfugenflucht. Für die Anfangsfuge empfiehlt sich eine Breite von etwa vier Millimetern. Geschickte Handwerker verlegen dann Klinker für Klinker ohne den sandigen Untergrund zu betreten. Zwischen den Steinen wird dabei meist ein enger Fugenabstand zwischen drei und fünf Millimetern gelassen, der nach jeweils circa vier Reihen mit Brechsand ausgefüllt wird.
Um eine farblich ausgewogene Fläche zu gewinnen, raten die Experten der Wienerberger Ziegelindustrie dazu, Pflasterklinker aus mehreren Paketen quer zu mischen. Passstücke lassen sich am Ende ganz einfach mit einer wassergekühlten Steinsäge oder einem Winkelschleifer herstellen. Nach dem Verlegen ist es wichtig, Brechsand oder Splitt in die Fugen einzukehren, damit die Pflasterdecke ihre Verbundwirkung erhält.