Damit Platten und Mosaiksteine plan zum Liegen kommen, muss der Untergrund mehrmals in verschiedenen Lagen verdichtet werden. Beim Baustoffhändler oder über den Werkzeugverleih (siehe Branchen-Fernsprechbuch) werden Rüttelverdichter ausgeliehen. Die Mühe lohnt sich, denn mit einem einfachen Stampfer lässt sich kaum ein so fester Untergrund schaffen wie mit dieser leicht zu bedienenden Maschine.
Bevor man nun den Terrassen-Grund vorbereitet, sollte dem Selbstbauer klar sein, wie die Steine später angeordnet sein sollen. Hier ist ein Verlegeplan hilfreich: Dieser ist wichtig, da man so schon im Vorfeld erkennen kann, ob das geplante Terrassen- Muster den Vorstellungen entspricht. Vor Beginn der Arbeiten sollte man sich auch über die Materialien im Klaren sein. Wer zum Beispiel Betonplatten mit Natursteinen kombinieren möchte, kann Probleme bekommen. Denn durch die unterschiedlichen Konstruktionshöhen (Natursteinpflaster 5 bis 8 cm, Betonplatten 3 bis 5 cm) muss das Gefälle vor Beginn der Pflasterarbeiten ausgebildet werden.
Bei der hier vorgestellten Terrasse auf unserer "Redaktionsbaustelle" wurde das am Haus angefüllte Erdreich ausgekoffert und abgetragen. Dabei gilt zu beachten: Auch die verdichtete Fläche sollte schon mit einem Oberflächen-Gefälle von etwa einem Prozent pro laufenden Meter ausgebildet werden. Da die Wahl des Pflastermaterials nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch des Geldbeutels ist, ist der Boom auf ausgefallene, preiswerte Betonplatten in unterschiedlichen Formaten nachvollziehbar. Neu sind die hier vorgestellten Terrassen- und Gehwegplatten von Feiter. Der Betonsteinhersteller bietet die geschliffenen und versiegelten Steine in sechs unterschiedlichen Farben an: Da sie alle ein identisches Format (40 x 40 x 3,8 cm) haben, lassen sie sich ohne Probleme miteinander kombinieren. Absolut im Trend sind farbig abgesetzte Einfassungen mit hellen Platten (oder umgekehrt). Die bei der Verlegung entstandenen Quadratöffnungen werden mit 10 x 10 cm großen Gestaltungspflaster- Steinen ausgefüllt. Neu im Programm sind Füllungen aus gebürstetem Edelstahl. Die Kosten für die hochwertigen Platten halten sich trotz allem in Grenzen. Knapp 40 Euro kosten die versiegelten Terrassen-Elemente pro Quadratmeter Fläche den Bauherrn.