Mit einer Holzlasur lassen sich verhältnismäßig dünne Anstrichfilme auf dem Holz erzeugen, die eine deutlich bessere Schutzwirkung als Wachs haben und dem Holz trotzdem ein großes Maß an Atmungsfähigkeit erhalten. Holzlasuren werden vorwiegend aus pflanzlichen Ölen und Harzen, für Innenanstriche auch mit Bienenwachs, hergestellt und sind häufig aus dekorativen Zwecken mit Farbpigmenten versetzt.
Im Außenbereich sind diese unerlässlich, geben sie doch dem Anstrich die notwendige Schutzwirkung vor UV-Strahlung im Sonnenlicht. Die Farbpigmente bestehen aus natürlichen Erden oder künstlich hergestellten, aber ungiftigen Mineralpigmenten, z. B. Eisenoxiden.
Holzlasuren sind bei Heimwerkern das beliebteste Oberflächenbehandlungsmittel und stellen den besten Kompromiss zwischen Natürlichkeit, Dekorativität und Schutzwirkung dar.
Für besonders stark belastete Oberflächen (z. B. Fußböden) oder überall da, wo ein deckender farbiger Anstrich verlangt wird, gibt es Klarlacke und Decklacke aus pflanzlichen Ölen und Harzen.
Lackanstriche versiegeln das Holz und schränken die Atmungsfähigkeit daher stark ein, bestechen aber durch ihre Gebrauchseigenschaften wie Strapazierfähigkeit, Wasserresistenz usw.